FCB – Vaduz 3:1: Hart erkämpfte drei Punkte

FC Basel 1893
Dienstag, 23.09.2014 // 20:34 Uhr

Im Heimspiel gegen den FC Vaduz am Dienstag, 23. September 2014, musste sich der FC Basel 1893 in Geduld üben. Zwar gingen die Hausherren schon nach fünf Minuten durch Luca Zuffi in Führung, doch der Ausgleich der Gäste liess nicht lange auf sich warten: Wiederum nur fünf Minuten später entschied Schiedsrichter Sandro Schärer nach einem Zweikampf von Fabian Schär und Steven Lang auf Elfmeter. Der Entscheid war stark umstritten und zumindest sehr hart, wenn nicht einfach falsch. Der Gefoulte traf dann gleich selbst vom Elfmeterpunkt. Nach einer starken Startphase nahm dieses Gegentor den Schwung aus dem Basler Spiel, der FCB wirkte zeitenweise etwas uninspiriert. Dennoch wurde er für eine kämpferische zweite Hälfte belohnt. Zehn Minuten vor dem Ende traf Marco Streller zum 2:1. Dieses Tor löste dann aber alle Blockaden und in der Nachspielzeit traf Ahmed Hamoudi zum 3:1-Endstand.

Die Partie zwischen dem FCB und dem FC Vaduz startete furios: Mit ihrem ersten Angriff gingen die Hausherren gleich in Führung. Matías Delgado flankte von rechts in den Strafraum und Luca Zuffi drückte die Kugel mit dem Kopf über die Linie. Man hätte meinen können es sei dies der Startschuss für eine Basler Startoffensive, keine drei Minuten später hatte der FCB nämlich gleich zwei gute Chancen um das Score zu erhöhen. Delgado rutschte aber in aussichtsreicher Position aus und der Heber von Derlis González verfehlte das Tor.

 

Die Basler Offensivbemühungen fanden dann aber ein abruptes Ende mit dem Entscheid von Sandro Schärer auf Elfmeter in der 11. Minute. Einen alltäglichen Zweikampf zwischen Fabian Schär und Steven Lang taxierte Schiedsrichter Sandro Schärer als Foul. Lang trat gleich selbst an und widerlegte die alte Fussballerweisheit „der Gefoulte sollte nie schiessen“, er traf zum 1:1. Danach kam es zu einem Bruch im Spiel der Basler. Trainer Paulo Sousa wollte das aber nicht auf den Gegentreffer zurückführen: „Viel entscheidender dabei war die gute Vorbereitung von meinem Kollegen Giorgio Contini. Er hatte sein Team wirklich sehr gut eingestellt. Nicht nur, dass die Gäste die Räume zwischen den Reihen sehr eng machten – nein auch ihre Konterangriffe machten uns das Leben sehr schwer.“

 

Neumayrs Abschlüsse aus der Distanz

 

Es benötigte in der Tat eine gewisse Zeit, bis sich der FCB auf das Vaduzer-Spiel einstellen konnte und es benötigte auch eine kämpferische Leistung, um die drei Punkte in Basel zu halten. Die Gäste waren der Führung zeitenweise sogar näher, zweimal versuchte sich Markus Neumayr als Distanzschütze, einmal aus rund 20 Metern (65.) und einmal gar aus rund 50 Metern (60.). Der Abschluss aus der grösseren Distanz war dabei gefahrvoller, beinahe hätte der Deutsche Tomas Vaclik dabei mit einem Lob überlistet.

 

Doch der FCB kam noch einmal ins Spiel zurück, auch dank der Einwechslung der beiden Ägypter Mohamed Elneny und Ahmed Hamoudi. Dazu Sousa: „Die Einwechslungen von Elneny und Hamoudi brachten eine etwas neue Dynamik in die Linien unseres System, es gab dadurch mehr Tempo.“ Hamoudi feierte in der Nachspielzeit gar seine Torpremiere in Rotblau. Zuvor hatte es aber eine Tempoverschärfung seitens des FCB und einen aufopferungsvollen Kampf gebraucht. Dafür stand auch das 2:1: Fabian Frei lancierte Marco Streller, der setzte sich mit bemerkenswerter Stärke im Zweikampf gegen Daniel Kaufmann durch und traf mit einem satten Schuss zu erneuten Basler Führung. Danach war der Wiederstand der Gäste gebrochen und die Chance, die Hamoudi zum 3:1 nutzte blieb bis zum Schluss nicht die einzige der Basler.

 

Mindestens bis am Mittwoch Tabellenführer

 

Nun ist ein Viertel der Saison gespielt und der FCB hat gegen jedes Team in der Super League ein Spiel bestritten. Sousa hat recht, wenn er sagt, dass der FCB schon schlechter in die Saison gestartet ist, es ist der beste Saisonstart seit der Saison 2008/2009. Und zumindest bis am Mittwochabend steht der FCB nun auch dort, wo er stehen will, nämlich an der Tabellenspitze.

 

Das Telegramm:

 

FC Basel 1893 – FC Vaduz 3:1 (1:1)

St. Jakob-Park. – 25‘347 Zuschauer. – SR Sandro Schärer.

Tore: 2. Zuffi 1:0 (Delgado). 11. Lang 1:1 (Foulpenalty). 80. Streller 2:1 (Frei). 92. Hamoudi 3:1.

 

FCB: Vaclik; Xhaka, Suchy, Schär, Safari; Diaz (54. Elneny), Frei; González, Delgado (54. Hamoudi), Zuffi; Streller (85. Embolo).

 

FCV: Jehle; Stahel, Grippo, Kaufmann; Ciccone, Muntwiler; von Niederhäusern (83. Sutter), Lang, Neumayr (66. Kryezu), Schürpf (76. Untersee); Pak.

 

Bemerkungen: FCB ohne Degen, Ivanov (beide verletzt) und Callà (gesperrt). FCV ohne Baron, Flatz, Pergl, Polverino und Sara (alle verletzt). Ersatzbank Basel: Aliji, Elneny, Embolo, Hamoudi, Kakitani, Serey Die und Vailati. – Verwarnungen: 44. Kaufmann (Foul). 48. Lang (Schwalbe). 76. Xhaka (Foul). – 91. Lattenschuss Hamoudi.

 

Die Muttenzerkurve vor dem Anpfiff des Spiels gegen Vaduz.
Fabian Frei im Luftduell mit Kwang Ryong Pak.
Marco Streller wird von Daniel Kaufmann zurückgehalten.

Weitere Bilder vom Spiel: Hier klicken

(Fotos: Sacha Grossenbacher, Uwe Zinke)

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