Vorfreude auf Madrid, die Devise heisst geniessen

FC Basel 1893
Montag, 15.09.2014 // 19:21 Uhr

Am Dienstag, 16. September 2014, trifft der FC Basel 1893 zum Auftakt der Gruppenphase der UEFA Champions League auswärts auf den Real Madrid CF. Beiden Teams ist die Generalprobe auf dieses Spiel misslungen, der FCB verlor sein Spiel gegen die Grasshoppers mit 1:3, Real das Derby gegen Atletico Madrid mit 1:2. Für Paulo Sousa ist die Devise für dieses Spiel: Geniessen.

Abhaken und nach vorne schauen. Das ist oft die Devise, die Spieler und Trainer nach einer Niederlage herausgeben. Beim FCB ist das nach der Niederlage gegen GC vom Samstag nicht anders. Die Gelegenheit ist dafür günstig, nicht nur weil die Basler morgen in einen neuen Wettbewerb einsteigen, sondern auch weil der Gegner dabei Real Madrid heisst und sie daher die Favoritenrolle dem Gegner zuschieben können. Das konnten sie bisher in dieser Saison noch nie, trotzdem betonte Paulo Sousa am Montagabend an der Medienkonferenz: „Wir wollen auch in diesem Spiel versuchen mehr als nur mitzuspielen. Natürlich tauchen wir morgen in eine neue Wirklichkeit ein und wir müssen einige Dinge in unserem Spiel anpassen, gleichzeitig wollen wir uns aber treu bleiben.“

 

Ein erstes Mal staunten die Basler Spieler bereits beim Betreten des Stadions von Real Madrid, beim Abschlusstraining am Dienstagabend. Das Estadio Santiago de Bernabéu bietet auch ohne Zuschauer eine beeindruckende Kulisse, auch für ein Abschlusstraining. Und die Vorfreude auf den kommenden Tag war bei den Spielern zu spüren. Diese sprach auch FCB-Captain Marco Streller an: „Wir freuen uns riesig auf diesen Auftritt. Wir haben auch einen Plan für diese Partie, den ich aber nicht verraten werde. Um eine Chance zu haben gegen diese grosse Mannschaft, muss natürlich jeder an seine Leistungsgrenze gehen.“

 

Bisher zwei Begegnungen in den 70er Jahren

 

Auch wenn Fabian Frei sagt, dass das Kribbeln wohl erst am Spieltag aufkommen werde, ist dem Mittelfeldspieler die Vorfreude auf das Aufeinandertreffen auch anzumerken: „Real Madrid ist eine der letzten grossen europäischen Teams, auf das wir noch nicht getroffen sind. Und auch wenn wir gegen spanische Mannschaften oft Mühe bekundeten, so ist das nun eine Chance dies zu ändern. Ich gebe sowieso nicht viel auf Statistiken.“

 

Eine Statistik für die Spiele zwischen dem FCB und Real Madrid gibt es bereits. In der Saison 1971/72 sind die beiden Teams im Europacup  der Pokalsieger aufeinandergetroffen, beide Male gingen dabei die Spanier als Sieger vom Platz, mit 2:1. Diese Statistik soll, geht nach den Baslern, am späten Dienstagaband natürlich nicht mehr so einseitig aussehen. Den Plan für das Spiel wollte Streller zwar nicht verraten, eine wichtige Devise fürs Spiel gab aber Paulo Sousa bereits preis: „Wir wollen die Partie gegen Real Madrid geniessen. Man spielt nicht jeden Tag gegen die besten von Europa und dazu gehört Real Madrid. Die Vorfreude ist gross und wir wollen natürlich punkten, um gut in den Wettbewerb zu starten.“

 

Letztes Jahr Chelsea, dieses Jahr Real Madrid

 

Letztes Jahr startete der FCB gegen den Titelverteidiger der Europa League, Chelsea, mit einer Überraschung in die Champions League. Dieses Jahr geht es mit dem Spiel gegen den Titelverteidiger und Rekordsieger der Champions League, Real Madrid, los. Paulo Sousa muss dabei auf die verletzten Philipp Degen und Ivan Ivanov, sowie auf den gesperrten Marcelo Diaz verzichten. Ansonsten kann er auf sein gesamtes Kader zurückgreifen. Der Konkurrenzkampf um die begehrten Plätze in der Startaufstellung ist also weiterhin gross, genau wie die Vorfreude. Bleibt zu hoffen, dass die Basler Spieler morgen nicht wieder die Devise „Abhaken und nach vorne schauen“ bemühen müssen, sondern von einem weiteren grossartigen Europapokalabend des FCB zu berichten wissen.

 

Fabian Frei, Marco Streller, Behrang Safari und Faban Schär auf der Reise nach Madrid.

Bilder vom Tag der Anreise: Hier klicken

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