Noch keine Minute war gespielt da rannte der FC Basel am Sonntag, 26. April 2015, im Spiel gegen den FC Luzern einem Rückstand nach. Dario Lezcano hatte die Gäste per Kopf in Führung gebracht. Es war dies aber nicht der erwünschte Weckruf, die Luzerner bestimmten das Spielgeschehen in der Anfangsphase und konnten durch Marco Schneuwly auf 2:0 erhöhen. Erst dann begann die Basler Aufholjagd, die leider nicht zu mehr als zu Matías Delgados Anschlusstreffer führte. Der FCB war dann zwar bemüht, wurde bei seinen Angriffen aber zu selten gefährlich und verlor 1:2 (1:2).
Der FCB verschläft und verliert gegen den FCL 1:2
Die Gäste brauchten keine lange Anlaufzeit im St. Jakob-Park. 33 Sekunden waren gespielt, da jubelten sie bereits ein erstes Mal. Behrang Safari hatte den Ball an Jérôme Thiesson verloren, der flankte, fand den Kopf von Dario Lezcano, und der bescherte den Gästen eine frühe Führung per Kopf – ein klassischer Fehlstart, der jeder Mannschaft unterlaufen kann.
Allerdings fehlte dann eine postwendende Reaktion der Gastgeber. Es war im Gegenteil so, dass die Luzerner, von der Führung beflügelt, weiterhin den Ton angaben auf dem Feld. Nochmals Lezcano und Marco Schneuwly scheiterten bei ihren Abschlussversuchen nur knapp. Und so war das 2:0 durch Schneuwly nach einer guten halben Stunde nur die logische Folge des Geschehens auf dem Feld.
Stärkste FCB-Phase am Ende der ersten Halbzeit
Nach dem Treffer Schneuwlys folgte dann eine Reaktion des FCB. Die stärkste Phase des FCB fiel in die letzte Viertelstunde der ersten Halbzeit. Belohnt wurde sie durch den Anschlusstreffer Matías Delgados, der nach einer Flanke Fabian Schärs und der Kopfballvorlage Shkelzen Gashis nur noch einzuschieben brauchte.
Die Hoffnung auf einen Punktgewinn war beim FCB zurückgekehrt, blieben ihm doch noch gut 45 Minuten, um den verschlafenen Beginn der Partie zu korrigieren. Dafür waren die Rotblauen aber zu ungefährlich an diesem Tag. Oder der FCL war defensiv zu sicher. Der zweite Durchgang kam auf alle Fälle weder in Sachen Spannung noch in Sachen gefährlichen Torszenen an den ersten heran.
„Einsatz hat gestimmt“
Paulo Sousa gratulierte bei der Medienkonferenz nach dem Spiel als erstes Markus Babbel und seinem Team: „Gratulation an den FCL für den verdienten Sieg, der Gegner hat es uns heute sehr schwer gemacht und es war nicht unser Nachmittag. Wir machten viele individuelle Fehler, aber immerhin hat der Einsatz gestimmt.“
Glücklicherweise muss der FCB nicht lange auf eine Möglichkeit warten, um diese Heimniederlage wett zu machen. Bereits am kommenden Mittwoch treffen die Basler auswärts auf den FC Vaduz (20.00 Uhr, Stadion Rheinpark).
Das Telegramm:
FC Basel 1893 – FC Luzern 1:2 (1:2)
St. Jakob-Park. – 28‘897 Zuschauer. – SR Stephan Studer.
Tore: 1. Lezcano 0:1 (Thiesson). 32. Schneuwly 0:2. 37. Delgado 1:2 (Gashi).
FCB: Vaclik; Xhaka, Schär, Suchy, Safari (49. Streller); Frei (49. Elneny), Zuffi; Callà, Delgado (79. Kakitani), Gashi; Embolo.
FCL: Zibung; Thiesson, Sarr, Affolter, Lustenberger; Doubaï (51. Haas); Lezcano (81. Mobulu), Freuler, Bozanic, Jantscher (74. Winter); Schneuwly.
Bemerkungen: FCB ohne Ivanov (verletzt) und González (gesperrt). FCL ohne Puljic, Wiss (beide verletzt) und Rogulj (verletzt). Ersatzbank FCB: Degen, Elneny, Hamoudi, Kakitani, Streller, Traoré und Vailati. Restliche Spieler ohne Aufgebot. – Verwarnungen: 25. Suchy (Foul). 36. Thiesson (Foul). 83. Lustenberger (Foul).– 45. Safari klärt nach Parade von Vaclik Schuss von Lezcano endgültig auf der Linie.
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