Der FC Basel 1893 kam am Mittwoch, 29. April 2015, beim FC Vaduz zu einem 3:1-Sieg. Die Partie in Liechtenstein verlief ziemlich ruhig und der FCB erreichte mit einer phasenweise sehr ordentlichen Leistung diesen Erfolg. Ein wenig Spannung kam auf als FCB-Leihgabe Kwang Ryong Pak kurz nach seiner Einwechslung den Anschlusstreffer für die Gastgeber erzielte (66.), in der ersten Halbzeit hatten Marco Streller und Derlis González per Foulpenalty für die beruhigende 2:0-Führung für den FCB gesorgt. Luca Zuffi machte dann mit einem Freistosstor in der Schlussphase alles klar. Der FCB gewann somit auch das achte Duell der beiden Teams in der Meisterschaft.
Mit einer soliden Leistung zum 3:1-Sieg in Vaduz
Die beiden Mannschaften gingen es zu Beginn der Partie sehr gemächlich an. Ein Freistoss von Fabian Frei, den Peter Jehle abwehren konnte, war die aufsehenerregendste Szene der ersten halben Stunde. Nach Ablauf eben dieser war es wieder Frei, der Marco Streller lancierte und dieser lancierte die Partie – mit dem 1:0 für den FCB.
Vaduz war bemüht den Leader aus Basel unter Druck zu setzen, auf den letzten Metern fehlte es den Liechtensteinern aber an der Genauigkeit. Anders beim FCB, der noch kurz vor der Pause das 2:0 erzielen konnte. Adama Traoré setze sich gut durch rannte in den Strafraum und wurde dort von Mario Sara gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte Derlis González ohne Mühe und sorgte so für eine beruhigende 2:0-Führung zur Pause.
Contini appellierte an das Ehrgefühl seiner Spieler
Nach der Pause kamen die Vaduzer etwas wacher aus der Kabine. Vaduz-Trainer Giorgio Contini sagte er habe an das Ehrgefühl seiner Mannschaft appelliert. Das zeigte Wirkung, besonders nach dem sehenswerten Anschlusstreffer von Kwang Ryong Pak kamen die Gastgeber besser ins Spiel, aber ohne dabei den FCB in wirkliche Schwierigkeiten zu bringen. In der Schlussphase hatten die Gäste das Geschehen wieder im Griff und kamen durch ein schönes Freistosstor von Luca Zuffi zum verdienten 3:1.
Sousa hatte seine Mannschaft mit einer Dreierkette aufs Feld geschickt und einige Änderungen in der Startformation vorgenommen. Der FCB-Trainer wollte dies aber nicht als Reaktion auf die Niederlage gegen Luzern verstehen, sondern nahm diese Wechsel vor, „weil ich jedem Spieler in unserem Kader vertraue und einige Spieler müde Beine hatten“, so Sousa. Den Systemwechsel hatte er aus taktischen Gründen vorgenommen. Mit Erfolg, denn dem FCB gelang in Vaduz eine sehr gute Reaktion auf die Heimniederlage gegen den FC Luzern vom Sonntag. Und dank dem 2:2-Unentschieden des BSC Young Boys gegen den FC Aarau am gleichen Abend konnte der FCB seinen Vorsprung an der Tabellenspitze auf elf Punkte ausbauen. Weiter geht es für den FCB bereits am kommenden Samstag mit dem Heimspiel gegen den Grasshopper Club (20.00 Uhr, St. Jakob-Park).
Das Telegramm:
FC Vaduz – FC Basel 1893 1:3 (0:2)
Rheinpark Stadion. – 5‘248 Zuschauer. – SR Sascha Amhof.
Tore: 30. Streller 0:1 (Frei). 46. González 0:2 (Foulpenalty). 66. Pak 1:2 (Abegglen). 82. Zuffi 1:3.
FCV: Jehle; von Niederhäusern (46. Untersee), Sara, Kaufmann, Aliji; Muntwiler; Kryeziu, Ciccone, Hasler (17. Abegglen), Schürpf; Lang (65. Pak).
FCB: Vaclik; Schär, Suchy, Samuel; Elneny, Frei; Degen (76. Hamoudi), Zuffi, Traoré; González (85. Albian Ajeti), Streller (64. Embolo).
Bemerkungen: FCV ohne Grippo, Pergl (beide verletzt), Stahel (krank), Neumayr und Sutter (beide gesperrt). FCB ohne Ivanov (verletzt) und Gashi (gesperrt). Ersatzbank FCB: Albian Ajeti, Callà, Delgado, Embolo, Hamoudi, Vailati und Xhaka. Restliche Spieler ohne Aufgebot. – Verwarnungen: 34. Muntwiler (Foul). 46. Sara (Foul).
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