2:2 in Zürich – der FCB teilt erstmals die Punkte

FC Basel 1893
Sonntag, 04.10.2015 // 16:00 Uhr

Der FC Basel 1893 spielte am Sonntag, 4. Oktober 2015, gegen den FC Zürich erstmals in der Meisterschaft 2015/2016 unentschieden. Die Partie verlief lange Zeit unspektakulär, die Zürcher führten nach der ersten Halbzeit durch ein Tor Mario Gavranovics mit 1:0. Der FCB bestach dann nach dem Seitenwechsel vor allem durch seine Effizienz, Marc Janko (53.) und der eingewechselte Albian Ajeti (84.) sorgten für die zwischenzeitliche Basler Führung, ehe Armando Sadiku dem FCZ in der Nachspielzeit doch noch einen Punkt sichern konnte. Das Unentschieden geht gemessen an den Spielanteilen in Ordnung, trotzdem war es für den FCB natürlich ein ärgerlicher Punktverlust, kam er doch erst in der Nachspielzeit zustande.

Abwechslungsreich und spannend war die Partie zwischen dem FC Zürich und dem FC Basel vor allem wegen der Torfolge und den jeweiligen Zeitpunkten, zu welchen die Treffer fielen. Oder anders ausgedrückt, die Schlussphase dieses Klassikers hatte es in sich. Rund sechs Minuten vor dem Ablauf der regulären Spielzeit hatte Albian Ajeti, eben erst eingewechselt für Marc Janko, das 2:1 für den FCB erzielt. Und es schien als würde der FCB für seine gnadenlose Effizienz an diesem Tag belohnt.

 

Die Zürcher konnten aber in der Nachspielzeit noch reagieren und kamen durch den ebenfalls eingewechselten Armando Sadiku noch zum Ausgleich. Dieser war an den Spielanteilen gemessen sicher nicht unverdient, trotzdem war der Punktverlust für den FCB natürlich ein ärgerlicher. Stand er doch so kurz vor dem Sieg und musste er doch das erste Mal in dieser Meisterschaft die Punkte teilen.

 

„Remis fühlt sich wie Niederlage an“

 

Urs Fischer sagte denn auch: „Dieses Remis fühlt sich ein wenig wie eine Niederlage an.“ Wobei FCZ-Trainer Sami Hyypiä betonte, dass sich für ihn das Unentschieden nicht wie ein Sieg anfühle. Fischer hatte das Gefühl, dass sich seine Mannschaft ganz zum Schluss ein wenig ungeschickt verhalten habe: „Wir suchten das 3:1, anstatt den Ball zu halten und zu versuchen das 2:1 über die Zeit zu bringen.“ Trotzdem war der FCB-Trainer mit dem Auftritt seiner Mannschaft nach dem Seitenwechsel zufrieden, vor allem mit der Reaktion auf den Rückstand.

 

Fischer sah „eine verhaltene Leistung in der ersten Halbzeit“. In dieser ging der FCZ durch Mario Gavranovic verdient in Führung. Die Reaktion des FCB nach der Pause war aber klar sichtbar und so dauerte es auch keine zehn Minuten, bis Marc Janko den Ausgleich erzielen konnte. Danach plätscherte die Partie ein wenig vor sich hin und lange schien es so, als würde das Spiel 1:1 enden. Die Tendenz stimmte dann auch, nur das beide Teams noch zu ihren Treffern kamen.

 

Jetzt zwei Wochen Pause

 

Mit dem Unentschieden in Zürich baute der FCB seinen Vorsprung an der Tabellenspitze auf die ersten Verfolger auf sieben Punkte aus, neu sind zwei punktgleiche Teams an zweiter Stelle. Die Young Boys schlugen die Grasshoppers am frühen Sonntagnachmittag mit 3:1 und schlossen so zu den Zürchern auf. Mit dieser Tabellenkonstellation geht es nun auch in die zweiwöchige Nationalmannschaftspause.

 

Das Telegramm:

 

FC Zürich – FC Basel 1893 2:2 (1:0)

Letzigrund. – 10‘467 Zuschauer. – SR Alain Bieri.

Tore: 35. Gavranovic 1:0 (Buff). 53. Janko 1:1 (Bjarnason). 84. Ajeti 1:2 (Lang). 92. Sadiku 2:2 (Bua).

 

FCZ: Brecher; Brunner, Kecojevic (30. Djimsiti), Nef, Koch; Cabral, Yapi; Bua, Buff, Gavranovic (78. Sadiku); Etoundi.

 

FCB: Vaclik; Degen, Suchy, Samuel, Lang; Kuzmanovic, Zuffi (74. Elneny); Embolo, Gashi (86. Callà), Bjarnason; Janko (79. Ajeti).

 

Bemerkungen: FCZ ohne Kleiber, Sarr und Schönbächler (alle verletzt). FCB ohne Aliji, Boëtius, Delgado, Hoegh, Safari und Traoré (alle verletzt) und Xhaka (gesperrt). Ersatzbank FCB: Ajeti, Akanji, Callà, Elneny, Kakitani, und Vailati. Restliche Spieler ohne Aufgebot. – Verwarnungen: 49. Lang (Foul). 81. Kuzmanovic (Foul). 94. Samuel (Foul).

 

Michael Lang im Zweikampf mit Alain Nef.
Breel Embolo verfehlte das Tor bei diesem Abschluss leider knapp.
Birkir Bjarnason wird von Kevi Bua gefoult.

Weitere Fotos vom Spiel: Hier klicken

 

(Fotos: Sacha Grossenbacher)

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