Der FCB wendet das Spiel und schlägt St. Gallen 4:2

FC Basel 1893
Sonntag, 13.03.2016 // 15:38 Uhr

In einer packenden Partie gewann der FC Basel 1893 am Sonntag, 13. März 2016, sein Heimspiel gegen den FC St. Gallen mit 4:2 (1:2). Zur Pause war der FCB noch 1:2 im Rückstand gelegen, ehe er das Spiel nach dem Seitenwechsel durch zwei Treffer von Marc Janko in die gewünschten Bahnen lenkte – der österreichische Stürmer hatte auch schon das erste FCB-Tor erzielt. Den Schlusspunkt setzte Renato Steffen mit dem Tor zum 4:2. Mit diesem 18. Sieg im 23. Saisonspiel führen die Basler die Tabelle der Raiffeisen Super League weiterhin mit deutlichem Vorsprung an.

Wer vor dem Spiel gegen FC St. Gallen früheren Erfahrung mit diesem Gegner davon ausgegangen war, dass er im St. Jakob-Park einiges zu sehen bekommen würde, der lag ganz genau richtig. Sechs Tore fielen in dieser spannenden Partie; frühe Tore, späte Treffer, spektakuläre Abschlüsse – und es hätte durchaus noch die Gelegenheiten für mehr gegeben. Der FCB lag zudem eine Zeit lang im Rückstand, deshalb konnten sich die Zuschauer im Basler Stadion wieder einmal über eine „zurückgeholte“ Partie ihrer Mannschaft freuen. Es war dies die gewisse Dosis an „Drama“, das bisweilen dafür sorgt, dass solche Siege noch etwas stärker in Erinnerung bleiben.

 

Oder wie es FCB-Trainer Urs Fischer nach dem Spiel formulierte: „Das war eindrücklich für mich. Meine Mannschaft war ab der ersten Minute konzentriert und konsequent. Und dann lagen wir plötzlich, wie aus dem Nichts, 1:2 im Rückstand. Trotzdem sind die Jungs konzentriert und ruhig geblieben, auch in der Halbzeitpause, an unserem Plan hat sich überhaupt nichts geändert. Wie das Team danach das Spiel noch gewendet hat, das hat mir wirklich imponiert und viel Freude gemacht.“

 

Jankos frühes 1:0

 

Der FCB trat im Vergleich mit dem Sevilla-Spiel auf fünf Positionen verändert gegen die Ostschweizer an – Philipp Degen, Daniel Hoegh, Alexander Fransson, Breel Embolo und Davide Callà rückten in die Startformation nach. Und die Basler wollten gleich von Beginn weg zeigen, wer der Hausherr ist im St. Jakob-Park: In der 5. Minute schlug es bereits zum ersten Mal ein hinter Daniel Lopar – Marc Janko verwertete die perfekte Flanke von Callà per Kopf zum 1:0.

 

Nicht dass der FCB danach markant abgebaut hätte, aber dennoch erarbeiten sich die Gäste aus der Ostschweiz bis zur Pause eine 2:1-Führung. Dem Ausgleich war ein Ausrutscher von FCB-Keeper Tomas Vaclik beim Abschlag vorausgegangen – der Ball gelangte zu Danijel Aleksic, dessen Schuss Vaclik zur Seite abprallen liess, wo Edgar Salli schneller war als Marek Suchy und zum 1:1 traf (12.). Beim St. Galler 2:1 zehn Minuten später stieg Martin Angha nach einer „Bogenlampe“ im Basler Strafraum am höchsten und köpfte zur überraschenden Führung ein.

 

Als die Welt aus rotblauer Sicht wieder in Ordnung war

 

Danach spielte fast nur noch der sehr dominante FCB, doch zum Ausgleich reichte es trotz teilweise wunderbaren Kombinationen und guten Chancen von Callà, Delgado, Embolo und Zuffi nicht. Noch nicht, muss man sagen. Denn nach dem Seitenwechsel ging es wie schon zu Beginn der Partie nicht lange, ehe der Ball im St. Galler Netz zappelte. Zuffi trat in der 49. Minute einen scharfen Freistoss von der rechten Strafraumecke, in der Mitte lenkte Marc Janko noch ganz leicht – aber wohl als entscheidende Störung für Torhüter Lopar – ab und erzielte damit sein zweites Tor des Tages. Und als der Österreicher gut fünf Minuten später eine Embolo-Flanke souverän halbvolley zum 3:2 verwertete, war die Welt aus rotblauer Sicht wieder in Ordnung. Dies erst recht, als Renato Steffen nach nochmals mehreren Grosschancen in der Nachspielzeit noch das 4:2 gelang, nach einem geschickten Zuspiel des (wie Steffen) zuvor eingewechselten Naser Aliji.

 

Weiter geht es für die Basler am kommenden Donnerstag mit dem spannenden Rückspiel des Achtelfinals der UEFA Europa League gegen den Sevilla FC. Bis dahin geht es auch darum, die verletzten und angeschlagenen Spieler wieder „aufzubauen“. Philipp Degen etwa gab gegen St. Gallen ein gutes Comeback, fiel aber blöd auf seine operierte Schulter – eine Untersuchung wird hier Klarheit bringen. Birkir Bjarnason wurde gegen die Ostschweizer aufgrund seiner gebrochenen Hand als Vorsichtsmassnahme draussen gelassen und für Michael Lang wäre nach seiner Fussverletzung aus dem Sevilla-Spiel ein Einsatz gegen St. Gallen zu früh gekommen.

 

Das Telegramm:

 

FC Basel 1893 – FC St. Gallen 4:2 (1:2)

St. Jakob-Park. – 27‘305 Zuschauer. – SR Fedayi San.

Tore:5. Janko 1:0 (Callà). 12. Salli 1:1. 22. Angha 1:2 (Bunjaku). 49. Janko 2:2 (Zuffi). 54. Janko 3:2 (Embolo). 92. Steffen 4:2 (Aliji).

 

FCB: Vaclik; Degen (65. Traoré), Hoegh, Suchy, Safari; Fransson, Zuffi; Embolo, Delgado (71. Steffen), Callà (91. Aliji); Janko.

 

FCSG: Lopar; Thrier, Gelmi, Angha, Hanin; Leitgeb; Bunjaku (72. Karadeniz), Gaudino (78. Cavusevic), Aleksic, Aratore (61. Cueto); Salli.

 

Bemerkungen: FCB ohne Lang, Bjarnason, Sporar, Akanji, Boëtius (alle verletzt) und Xhaka (gesperrt). FCB-Ersatzbank: Traoré, Samuel, Vailati, Steffen, Aliji, Itten, Hunziker. – St. Gallen ohne Dziwniel, Tafer, Eisenring, Russo (alle verletzt) und Mutsch (gesperrt). – Verwarnungen: 33. Aratore (Foul). 50. Suchy (Foul). 

 

Marc Janko lenkte das Spiel mit seinem 1:0 schon früh in die gewünschten Bahnen.
Der FCB hatte das umkämpfte Spiel grossmehrheitlich im Griff.
Am Ende war es der FCB, der gegen die Ostschweizer jubeln durfte.

Weitere Fotos vom Spiel: Hier klicken

 

(Fotos: Sacha Grossenbacher, Uwe Zinke und Jan Zinke)

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