2:1 – Knapper Heimsieg gegen den FC Thun

FC Basel 1893
Samstag, 21.10.2017 // 18:55 Uhr

Der FC Basel 1893 gewann am Samstag, 21. Oktober 2017, sein Heimspiel gegen den FC Thun mit 2:1 (1:0). Nachdem die Basler während langer Zeit – ohne zu brillieren – alles im Griff hatten und durch Tore von Luca Zuffi (36.) und Albian Ajeti (62.) mit 2:0 in Führung gingen, wurde es in der Schlussphase noch einmal richtig spannend. Dies, nachdem die Thuner nach dem 1:2-Anschlusstreffer durch Moreno Costanzo per Foulpenalty (68.) noch einmal auf den Ausgleich drängten. Gelingen sollte dieser allerdings nicht und der FCB setzt seine Phase mit positiven Resultaten fort.

Vor dem Spiel:

 

Vom 21. bis 29. Oktober 2017 machen Schweizer Profi-Clubs das Miterleben des Spitzenfussballs für blinde und sehbehinderte Menschen zum Thema. Im Rahmen der SFL-Themenwoche möchten die Liga und zwölf beteiligte Clubs Betroffene zu Wort kommen lassen und darauf hinarbeiten, die Zugänglichkeit eines Ligaspiels für Menschen mit einer Sehbehinderung zu verbessern. Zu diesem Thema interviewte FCB-Stadion-Moderator René Häfliger vor dem Spiel gegen Thun die sehbehinderte FCB-Anhängerin Beatrice Beyli. Alle Infos zur SFL-Themenwoche und zu den damit zusammenhängenden FCB-Aktionen finden Sie HIER.

 

Die 1. Halbzeit:

 

Der FCB war von Beginn weg die dominierende Mannschaft im St. Jakob-Park, wenngleich er – gemessen an seiner Überlegenheit – relativ lange auf den Führungstreffer warten musste. Dieser fiel in der 36. Minute und war dafür entsprechend sehenswert: Die Thuner Abwehr konnte einen FCB-Angriff nur ungenügend abwehren, so dass der Ball zu Luca Zuffi gelangte. Dieser fackelte nicht lange, nahm dem Ball aus gut 20 Metern direkt ab und traf mit einem platzierten Flachschuss zur verdienten Führung.

 

Bis dahin war das Team von Raphael Wicky zwar ebenfalls besser gewesen als der Gegner, allerdings blieb ihm das Abschlussglück bei mehreren Chancen verwehrt. Der engagierte und stets lauernde Albian Ajeti hatte bei seinem Heimspieldebüt eine gute Gelegenheit, scheiterte aber an Thun-Keeper Francesco Ruberto. Manuel Akanji mit einem Kopfball knapp übers Tor und Kevin Bua, der den Pfosten traf, hatten in der ersten Halbzeit weitere Chancen für die Basler. Die Thuner ihrerseits arbeiteten sich auch das eine oder andere Mal vor das FCB-Tor. Allerdings blieben sie insgesamt zu harmlos, um Torhüter Tomas Vaclik wirklich in Bedrängnis zu bringen.

 

Die 2. Halbzeit:

 

Nach dem Seitenwechsel ging es im selben Takt weiter: Der FCB bleib spielbestimmend und kam zu regelmässigen Chancen: Die erste hatte Dimitri Oberlin nach gutem Zuspiel von Luca Zuffi, doch der FCB-Stürmer traf knapp neben das Tor. Darauf folgte der nächste Aluminium-Treffer, als Mohamed Elyounoussi geschickt von Ajeti lanciert wurde, den Torhüter ausspielte und dann aus einem sehr spitzen Winkel den Pfosten traf. Und wenn es noch eine Bestätigung dafür gebraucht hätte, welche Bereicherung Albian Ajeti für das Basler Offensivspiel ist, dann hätte die Szene in der 62. Minute bestens dafür hergehalten: Durch einen starken langen Ball von Marek Suchy lanciert, setzte Ajeti gegen Verteidiger Roy Gelmi den Körper geschickt ein, drückte sich durch und schnippte den Ball elegant am herauseilenden Ruberto vorbei. Genau für Kaltschnäuzigkeiten dieser Art hat man das Basler Eigengewächs zurück nach Hause geholt.

 

Der FCB hätte durchaus weitere Chancen zum 3:0 gehabt, doch es kam anders und wurde noch einmal spannend: Suchy foulte den eingewechselten Dejan Sorgic im Strafraum und es gab einen Penalty, den der ebenfalls neu hineingekommene Moreno Costanzo in der 68. Minute souverän zum 1:2-Anschlusstreffer verwertete. Dieses Tor bescherte dem Spiel zwar noch eine ansatzweise heisse Schlussphase mit Offensivszenen auf beiden Seiten. Es änderte aber nichts mehr am Resultat, so dass der FCB nun – weil der FC Zürich dem Grasshopper Club im Derby 0:4 (!) unterlag – auf dem zweiten Tabellenplatz steht.

 

Nach dem Spiel…

 

… sagte FCB-Trainer Raphael Wicky er sei „froh, dass wir nach dieser emotionalen und anstrengenden Woche die drei Punkte zuhause behalten konnten“. Wicky hatte einen „verdienten Sieg meiner Mannschaft“ gesehen, „auch wenn es am Ende noch einmal spannend wurde – es ist meistens so, dass der Gegner emotionalen Aufwind bekommt nach dem Anschlusstreffer“. Letztlich war Wicky einfach froh über den erfolgreichen Abschluss einer tollen rotblauen Woche. „Und auch mit dem Auftritt gegen Thun bin ich insgesamt zufrieden, denn er war über weite Strecken gut und wir haben uns viele Torchancen erarbeitet.“

 

Weiter geht es für den FCB am kommenden Mittwoch, 25. Oktober 2017, im Helvetia Schweizer Cup auswärts gegen den FC Rapperswil-Jona (20.00 Uhr, Sportanlage Grünfeld).

 

Das Telegramm:

 

FC Basel 1893 – FC Thun 2:1 (1:0)

St. Jakob-Park. – 24‘559 Zuschauer. – SR Fedayi San.

Tore: 36. Zuffi 1:0. 62. Ajeti 2:0 (Suchy). 68. Costanzo 2:1 (Foulpenalty).

 

FCB: Vaclik; Lang, Suchy, Akanji, Petretta; Xhaka, Zuffi; Bua, Oberlin (80. Serey Die), Elyounoussi (90. Itten); Ajeti (65. Steffen).

 

Thun: Ruberto; Glarner, Gelmi, Bürgy, Kablan; Tosetti, Hediger, Lauper, Sutter (42. Sorgic); Spielmann (84. Ferreira), Rapp (65. Costanzo).

 

Bemerkungen: FCB ohne van Wolfswinkel, Vailati (beide verletzt) und Balanta (gesperrt). FCB-Ersatzbank: Salvi, Steffen, Fransson, Serey Die, Riveros, Itten, Callà. – Thun ohne Rodrigues, Schäppi, Bigler und Alessandrini (alle verletzt). – Verwarnungen: 26. Hediger (Foul). 67. Suchy (Foul). 70. Kablan (Foul). 77. Tosetti (Foul). – 8. Kopfball von Ajeti an den Pfosten. 40. Pfostenschuss Bua. 55. Pfostenschuss Elyounoussi.

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