Zu Gast beim FCZ zum Auftakt in eine interessante Woche

FC Basel 1893
Freitag, 27.10.2017 // 12:37 Uhr

Die allgemeine Statistik und auch die letzten Zahlen sprechen für den FC Basel 1893 beim Auswärtsspiel gegen den FC Zürich vom Samstag, 28. Oktober 2017. Der FCZ spielt zwar eine starke Saison für einen Aufsteiger, Raphael Wicky hatte ihn aber schon vor der Saison in den vorderen Tabellengefilden erwartet. Nach der 0:4-Niederlag im Derby gegen den Grasshopper Club von vergangener Woche will der FCZ gegen den FCB sicher eine Reaktion zeigen. Der FCB steigt mit dem Match in Zürich in eine sehr interessante Woche, denn dann folgen Spiele gegen den PFK ZSKA Moskau und den BSC Young Boys.

Die Ausgangslage:

 

Die Zürcher haben bei ihrem Anhang wohl einiges wieder gut zu machen. Am letzten Wochenende verloren sie ihr Derby gegen den Grasshoppe Club Zürich gleich mit 0:4. Aufgrund des gleichzeitigen 2:1-Heimsiegs des FCB gegen den FC Thun, konnten die Basler die Zürcher in der Tabelle überholen und sie sind nun erster Verfolger des BSC Young Boys.

 

Klar, für einen Aufsteiger spielt der FCZ eine sehr starke Saison, wenn er auch nicht dem Bild des typischen Liganeulings entspricht. Nach zwölf Runden steht er auf Platz3 der Tabelle, einen Punkt hinter dem FCB und deren sechs hinter YB. Nach einem sehr starken Saisonstart mit zehn Punkten aus den ersten vier Partien, liess der FCZ ein wenig nach. Es folgte eine Serie von vier Remis und dann die erste Saisonniederlage, notabene in der neunten Runde, im St. Jakob-Park gegen den FCB. Dann zeigten die Zürcher zwar eine Reaktion mit Siegen gegen den FC Lugano und den FC Thun, aber am vergangenen Wochenende kam dann eben dieses Derby, das GC klar für sich entschied.

 

Keine Überraschung für Wicky

 

Die starke Platzierung des Aufsteigers überrascht Raphael Wicky nicht, wie er beim Vorschaugespräch am Freitagmittag erläuterte: „Ich habe schon im Sommer gesagt, dass ich den FCZ vorne in der Tabelle erwartet. Die Zürcher haben ein eingespieltes Team, das den Schwung und die Euphorie vom Aufstieg mitgenommen hat. Die Abwehr hat zusammen mit YB am wenigsten Gegentore zugelassen, sie steht also sehr solide und auch in der Offensive haben die Zürcher interessante Spieler, die den Unterschied ausmachen können.“

 

Der FCB steigt  mit dem Spiel in Zürich in eine sehr interessante Woche mit Partien gegen ZKA Moskau und YB. Der Fokus liegt im Moment aber noch klar auf dem Auswärtsspiel im Letzigrund, erklärte Wicky: „Wir sind uns natürlich bewusst, dass uns eine spannende Woche bevorsteht, aber wie immer steht für uns nur der kommende Match im Fokus. Mit dieser Einstellung sind wir bisher sehr gut gefahren.“ Es wird also keine Experimente geben und es wird auch niemand geschont werden in Zürich im Hinblick auf die kommende Woche.

 

Die Statistik:

 

Vor rund elf Jahren startete der FCB gegen den FCZ eine Serie, bei der er, den Cup mit eingerechnet, während 22 Partien ungeschlagen blieb gegen den blauweissen Rivalen. Ganz so weit ist es im Moment noch nicht, aber die Basler sind jetzt auch wieder in einer Serie gegen den FCZ, die sich mehr als sehen lässt. Zurzeit sind es 13 Spiele in Folge, die der FCB gegen FCZ ohne Niederlage beendet hat. Siege des FCZ gegen den FCB haben überhaupt Seltenheitswert, in den vergangenen zehn Jahren gab es von diesen gerade mal zwei. Und noch viel weiter zurückblättern muss man, um zum letzten Heimerfolg der Zürcher über die Basler zu kommen. Dieser datiert vom 17. März 2004 und ist somit bereits über siebzehneinhalb Jahre alt.

 

Und auch eine andere Statistik spricht für Rotblau: In den letzten drei Saisons gewann der FCB alle seine Spiele gegen den Aufsteiger. Weder der FC Vaduz, noch der FC Lugano oder der FC Lausanne-Sport konnten in ihrer ersten Saison bei der Rückkehr in die höchste Liga gegen den FCB in vier Partien einen Punkt gewinnen. Der letzte Aufsteiger, der das fertigbrachte war der FC Aarau mit einem 1:1 am 2. November 2013. Noch ein Jahr weiter zurück liegt die letzte Niederlage gegen einen Aufsteiger, diese kassierte der FCB am 25. August 2012 beim FC St. Gallen. Die Zahlen sprechen also klar für den FCB, aber aufgepasst: Wie eingangs erwähnt ist der FCZ kein „normaler“ Aufsteiger.

 

Die Personalsituation:

 

Was die Aufstellungsmöglichkeiten für Wicky betrifft gibt es keine Neuigkeiten aus dem Lazarett: Ricky van Wolfswinkel und Germano Vailati sind weiterhin verletzt. Da sich an den Schulterproblemen des Ersatztorhüters nichts änderte, wird er sich am Montag einer Operation unterziehen. Wer an seiner Stelle dritter Goalie wird, entscheidet der FCB-Trainerstaff an diesem Wochenende. Entweder wird es Gion-Fadri Chande oder Jozef Pukaj sein.

 

Erfreulicherweise kann Wicky wieder auf den zuletzt gesperrten Éder Balanta zurückgreifen. Der Kolumbianer hat seine vier Sperren, die er sich im Cupspiel beim FC Chiasso eingefangen hatte, abgesessen. „Ich bin froh, ist er wieder zurück“, so Wicky, „er ist ein wichtiger Spieler und natürlich eine Option für das Spiel in Zürich.“

 

Die letzten fünf Begegnungen der beiden Teams:

     

  • Samstag, 23. September 2017: FCB – FC Zürich 1:0 (0:0)
  • Donnerstag, 2. März 2017: FCB – FC Zürich 3:1 (2:1)
  • Samstag, 7. Mai 2016: FC Zürich – FCB 2:3 (1:1)
  • Sonntag, 10. April 2017: FCB – FC Zürich 2:2 (0:0)
  • Sonntag, 4. Oktober 2015: FC Zürich – FCB 2:2 (1:0)
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