Am Sonntag könnte an der Tabellenspitze alles klar sein

FC Basel 1893
Freitag, 27.04.2018 // 13:17 Uhr

Wenn es am kommenden Wochenende auf den ersten drei Rängen zu keinen Verkleinerungen der Punkteabstände kommt, stünden der BSC Young Boys als Meister und der FC Basel 1893 als Vizemeister bereits fest. Die Berner empfangen am Samstag den FC Luzern, der FCB am Tag darauf den FC Thun (16.00 Uhr, St. Jakob-Park), dieser befindet im Abstiegskampf, hat aber die komfortabelste Ausgangslage, der Teams aus der unteren Tabellenhälfte.

Freitag, 27.04.2018

Die Vorschau auf das Thun-Spiel

Video: Andrea Ruberti

Die Ausganslage:

 

Während sich die Hälfte der Teams der Raiffeisen Super League im Abstiegskampf befindet, könnte an diesem Wochenende bereits vier Runden vor dem Ende Klarheit über die Verteilung der ersten beiden Tabellenplätze herrschen. Dies wäre der Fall, wenn sich die Abstände der Clubs auf den ersten drei Rängen zumindest nicht verkleinern. Das bedeutet, dass die Young Boys, die ihr Heimspiel bereits am Samstag zuhause gegen den FC Luzern austragen, mit einem Sieg Meister werden können. Auch der FCB hat es in der eigenen Hand bereits in der 32. Runde für Klarheit über die eigene Klassierung zu sorgen, auch er benötigt dafür einen Sieg gegen den FC Thun oder Schützenhilfe aus Bern und Lugano.

 

Nicht so gross sind die Abstände in der unteren Tabellenhälfte. Zwar sind die Teams nicht mehr ganz so dicht beieinander, wie noch vor zwei Runden, als der Letzte und der Sechste gerade Mal einen durch einen Punkt getrennt waren. Aber auch der FC Thun mit fünf Punkten Vorsprung auf das Tabellenschlusslicht aus Lausanne kann sich noch nicht ganz auf der sicheren Seite wähnen.

 

Eine gewisse Entspannung haben die letzten sechs Runden für die Berner Oberländer aber schon gebracht, in diesen mussten sie keine einzige Niederlage hinnehmen und sie waren am vorletzten Spieltag erst der zweite Verein, der es fertig brachte YB in diesem Jahr Punkte abzunehmen – wie der FCB remisierten sie gegen den Leader. Noch vor kurzem hätte damit wohl noch niemand gerechnet: Bevor die Thuner zu dieser Serie mit drei Siegen und drei Unentschieden ansetzten, hatten sie beim FC Sion mit 2:7 verloren und waren am Tabellenende gelegen. Für Raphael Wicky kommt diese Stärkephase in dieser schwierigen Situation nicht überraschend: „Beim FC Thun wird seit Jahren nachhaltig gearbeitet und es herrscht Ruhe im Verein. Die Verantwortlichen dort wissen, dass immer wieder eine unangenehme Tabellensituation auftreten kann, sie werden daher von einer solchen nicht überrascht und machen dann auch keine Schnellschüsse.“

 

Die Statistik:

 

Rein von der Statistik her dürfte der FC Thun auch nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben. Denn seit der Einführung des aktuellen Modus in der Saison 2003/2004 belegte elfmal jenes Team, das nach 31 Runden am Tabellenende stand, auch am Ende den letzten Platz. Einzig der Verlauf der Saison 2005/2006 könnte noch dafür sprechen, dass die Berner Oberländer noch in Abstiegsgefahr kommen könnten: Damals musste der Yverdon-Sport FC den Gang in die Challenge League antreten und hatte fünf Spieltage vor dem Ende mit sieben Punkten Vorsprung, gar noch zwei Punkte mehr an Polster, als dies die Thuner momentan auf den Abstiegsplatz vorweisen. Den definitiven Klassenerhalt könnten die Berner frühestens nach der übernächsten Runde sicherstellen.

 

Die Personalsituation:

 

In der 32. Runde wird es zu einer Premiere kommen in der Startaufstellung des FCB: Michael Lang wird nicht dabei sein. Der rechte Aussenverteidiger hat bisher jede Partie von Anfang an bestritten und wurde lediglich beim Heimspiel gegen den FC Sion im vergangenen Herbst in der Schlussphase ausgewechselt. Somit stand Lang lediglich während neun Minuten in dieser Meisterschaft nicht auf dem Platz, umso bemerkenswerter ist es, dass er als Defensivspieler erst jetzt seine vierte Verwarnung kassierte. „Als Ersatz kommen Raoul Petretta oder Neftali Manzambi in Frage“, so Raphael Wicky, „ich werde mich am Samstag entscheiden.“

 

Germano Vailati und Taulant Xhaka am Sonntag verletzt ausfallen, dafür kehrt mit Éder Balanta ein Spieler zurück, der nun rund zweieinhalb Monat ausgefallen war.

 

Die letzten fünf Begegnungen der beiden Teams:

     

  • Samstag, 10. Februar 2018: FC Thun – FCB 0:2 (0:2)
  • Samstag, 21. Oktober 2017: FCB – FC Thun 2:1 (1:0)
  • Samstag, 5. August 2017: FC Thun – FCB 0:3 (0:2)
  • Sonntag, 14. Mai 2017: FCB – FC Thun 3:3 (1:1)
  • Samstag, 1.. Februar 2017: FC Thun  - FCB 0:2 (0:0)
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