Im Spitzenkampf der 23. Runde der Raiffeisen Super League trifft der FC Basel 1893 am Sonntag, 3. März 2019, zuhause auf den FC Thun (16.00 Uhr, St. Jakob-Park). Beide Teams sind in diesem Jahr noch ungeschlagen und waren unter der Woche erfolgreich im Cup im Einsatz. Beim FCB kehrten allerdings vier Spieler angeschlagen aus dem Wallis zurück – am Freitagmittag herrschte in einigen Fällen noch Unklarheit über die Möglichkeit eines Einsatzes am Sonntag.
Von Ungeschlagenen und Angeschlagenen
Vorschau FCB – FC Thun
Video: J. Hon
Die Ausgangslage:
Die ersten drei Teams der Raiffeisen Super League sind im Jahr 2019 noch ungeschlagen: Das sind der BSC Young, der FCB und der FC Thun. Die Berner Oberländer gastieren am Sonntag zum Spitzenkampf in Basel. Und sie tun das bestimmt mit gestärktem Selbstvertrauen, denn sie sind nicht nur ungeschlagen in diesem Jahr, sondern konnten sich unter der Woche, wie der FCB, für die Halbfinals des Helvetia Schweizer Cup qualifizieren und treffen dort auf den Sieger der Partie FC Luzern – YB.
Es ist gut zu wissen, dass man zurückkommen kann, wie wir es in Sion gemacht haben.
Für den FCB geht es beim dritten Heimspiel des Jahres nicht nur darum möglichst den Vorsprung auf die Thuner zu vergrössern, sondern auch darum, die Bilanz gegen diesen Gegner aufzubessern: Bisher holte Rotblau lediglich einen Punkt aus den bisherigen zwei Begegnungen. Die Partie in Sion am Mittwoch, bei welcher der FCB einen 0:2-Vorsprung aufgeholt und in der Verlängerung gewonnen hat, hat zwar bestimmt Kraft gekostet, aber sicher das Basler Selbstvertrauen nochmals gestärkt.
Die Statistik:
Dass der FCB zuletzt so erfolgreich ist, kann bestimmt ein Stück weit darauf zurückgeführt werden, dass er zuletzt sehr wenige Gegentore erhielt. Das war in der Vorrunde noch anders. Im Gegensatz zur Konstanz in der Offensive, wie YB und der FC Thun auch, hat der FCB bisher in jedem Ligaspiel getroffen. Sollte dem FCB auch am Sonntag ein Tor gelingen, wäre das saisonübergreifend das 36. Spiel in Folge mit einem FCB-Torerfolg – eine bessere Bilanz weist momentan nur der BSC Young Boys auf, der in den letzten 53 Ligaspielen stets getroffen hat.
Der FC Thun spielt konstant auf hohem Niveau. Er hat schnelle Spieler in seinen Reihen, die stark im eins gegen eins und torgefährlich sind.
Die Personalsituation:
Am Freitagmittag stand hinter der Möglichkeit eines Einsatzes einiger FCB-Spieler noch ein Fragezeichen. Klar war einzig, dass Carlos Zambrano verletzt ausfallen würde. Bei allen vier Spieler, die am Mittwoch in Sion ausgewechselt wurden, gab es noch keine Klarheit. Ricky van Wolfswinkel, Silvan Widmer und Éder Balanta waren noch angeschlagen, bei Kevin Bua steht am Freitagnachmittag noch eine eine Untersuchung an. Zudem fehlte Jonas Omlin am Donnerstag und Freitag krankheitbedingt. Gewissheit, ob es am Sonntag für einen Einsatz reicht, wird es in den meisten dieser Fälle wohl erst am Samstag geben.
Bis jetzt stand die Regeneration im Vordergrund, am Samstag geht es dann im Training wieder richtig zur Sache. Dann lässt sich abschätzen, wer spielen kann und wer nicht.
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