Hochverdienter FCB-Sieg im Letzigrund

FC Basel 1893
Mittwoch, 03.04.2019 // 21:50 Uhr

Der FC Basel 1893 gewann die Auswärtspartie beim FC Zürich am Mittwoch, 3. April 2019, hochverdient mit 2:0. Bereits in der ersten Halbzeit, die torlos endete, besass der FCB eine Vielzahl an Chancen. Nach dem Seitenwechsel gelang dann Samuele Campo mit einem Traumtor das 1:0 und kurz vor dem Ende erzielte Albian Ajeti auf Vorarbeit Zdravko Kuzmanovics das 2:0. Der FCB war das dominantere, gefährlichere Team und muss sich nur Vorwürfe in Sachen Chancenauswertung machen, denn der Sieg hätte auch höher ausfallen können.

Donnerstag, 04.04.2019

Stimmen FCZ – FCB

Video: J. Hon

Vor dem Spiel:

 

Marcel Koller musste beim Gastspiel im Letzigrund auf den angeschlagenen Valentin Stocker und Éder Balanta verzichten, der krank gewesen war und noch nicht wieder spielen konnte. Dafür kehrte der in Luzern gesperrte Silvan Widmer in die Startformation zurück, Taulant Xhaka, der ihn vertreten hatte, nahm zunächst auf der Ersatzbank Platz. Luca Zuffi rückte eine Reihe zurück anstelle von Balanta und spielte neben Fabian Frei im defensiven Mittelfeld. Zuffis Position nahm Samuele Campo ein und für Stocker rückte Aldo Kalulu in die Startelf. Campo und Kalulu kamen damit beide zu ihrem zweiten Starteinsatz bei einem Pflichtspiel in diesem Jahr. Im Sturm nahm Ricky van Wolfswinkel Albian Ajetis Platz ein.

 

Die erste Halbzeit:

 

Der FCB machte von Beginn weg Druck und hatte bereits in den Startminuten seine ersten Möglichkeiten. Ricky van Wolfswinkels Heber wurde aber zur leichten Beute von Yanick Brecher und Noah Okafors Schuss von der Strafraumgrenze aus, verfehlte sein Ziel knapp, wie auch van Wolfswinkels Abschluss mit der Hacke im Anschluss an einen Eckball. Im gleichen Stile scheiterte auch Samuele Campo kurz darauf. Der FCZ hatte seinen ersten Abschluss dann nach 13 Minuten zu verzeichnen, aber Salim Khelifis abgefälschter Schuss strich am Tor vorbei.

 

Gerade nach Eckbällen wurde der FCB in der Folge auch immer wieder gefährlich, wie als Eray Cömert einen Kopfball nur knapp übers Tor setzte (20.) oder als Fabian Freis Direktabnahme geblockt wurde (25.). Dann geschah lange Zeit nichts mehr, bis kurz vor der Pause: Zuerst parierte Brecher einen Abschluss Zuffis und in der letzten Szene vor der Pause verfehlte ein Weitschuss Fabian Freis das Tor nur knapp.

 

Die zweite Halbzeit:

 

Nicht mehr ganz so dominant dafür aber zunächst effizient startete der FCB in den zweiten Durchgang. Nach keinen zehn Minuten gelang Samuele Campo mit einem Traumtor das 1:0. Die Nummer 10 des traf mit einer Direktabnahme über Yanick Brecher nach einem 60-Meter-Pass Eray Cömerts.

 

Der FCB liess auch nach der Führung nicht nach und war weiterhin das spielbestimmende Team. Ricky van Wolfswinkel scheiterte zuerst mit einer Doppelchance (71.) an Yanick Brecher und später noch äusserst spektakulär, im Stile Marco van Bastens Treffer im Finale der Europameisterschaft 1988 (83.). In der letzten Minute entschied Albian Ajeti dann mit dem 2:0 die Partie. Zdrvako Kuzmanovic fing einen Einwurf Jagne Pa Modous ab, spielte schnell Ajeti an, welcher Brecher ohne Mühe bezwang.

 

Nach dem Spiel:

 

Es gab keine Frage, ob der Sieg des FCB verdient war, zu dominant waren die Basler in den 90 Minuten gewesen. Nach 45 Minuten hatte man sich auf Basler Seite noch über eine Grosszahl vergebener Chancen ärgern müssen, nach der zweiten Halbzeit dann dafür über drei Punkte freuen. Aber nicht nur offensiv überzeugte der FCB sondern auch in der Verteidigung. Denn die Zürcher kamen nur zu wenigen Chancen, so war der fünfte Sieg ohne Gegentor in diesem Jahr nur eine logische Folge. Hoffentlich kann er diese gute Form bis zur nächsten Begegnung mit dem FCZ konservieren, in rund drei Wochen kommt es nämlich an gleicher Stelle gegen den gleichen Gegner zum Halbfinal im Helvetia Schweizer Cup. Vorher geht es aber in der Meisterschaft weiter – nämlich am nächsten Sonntag mit dem Heimspiel gegen den FC Lugano (16.00 Uhr, St. Jakob-Park).

 

Das Telegramm:

 

FC Zürich – FC Basel 1893 0:2 (0:0)

Letzigrund. – 10'324 Zuschauer. – SR Stephan Klossner.

Tore: 54. Campo 0:1 (Cömert). 89. Ajeti 2:0 (Kuzmanovic).

 

FCZ: Brecher; Rüegg, Bangura, Maxsö, Kharabadze; Hekuran Kryeziu, Sertic; Zumberi (58. Pa Modou), Domgjoni (82. Mirlind Kryeziu), Khelifi; Ceesay (79. Andereggen).

 

FCB: Omlin; Widmer, Suchy, Cömert, Petretta; Frei, Zuffi; Kalulu (46. Ajeti), Campo (81. Xhaka), Okafor (62. Kuzmanovic); van Wolfswinkel.

 

Bemerkungen: FCZ ohne Aliu, Guenouche, Kololli, Marchesano, Nef, Odey und Winter (alle verletzt). FCB ohne Bua, Stocker (beide verletzt) und Balanta (krank). Ersatzbank FCB: Ajeti, Hansen, Kaiser, Kuzmanovic, Xhaka, Zambrano und Zhegrova. – Verwarnungen: 28. Rüegg (Foul). 35. Hekuran Kryeziu (Reklamieren). 60. Campo (Foul). 74. Maxsö (Foul). – Eckball Sertic an den Pfosten.

Dieser Inhalt wurde automatisch von einem alten System migriert. Auffällige Fehler bitte an newsroom@fcb.ch schicken.

 

Neue News

20.02.2024 // AXA Women's Cup

Der FCB trifft in den
Halbfinals auf YB

17.02.2024 // credit suisse super league

Niederlage im Letzigrund:
GC - FCB 2:1

16.02.2024 // credit suisse super league

Kein Gedanke an Revanche,
sondern Fokus aufs Spiel

15.02.2024 // FCB-Girls Camps

Jetzt anmelden für das
Frühlings-Camp

Mehr zum Thema

Ihr Browser ist veraltet.
Er wird nicht mehr aktualisiert.
Bitte laden Sie einen dieser aktuellen und kostenlosen Browser herunter.
Chrome Mozilla Firefox Microsoft Edge
Chrome Firefox Edge
Google Chrome
Mozilla Firefox
MS Edge
Warum benötige ich einen aktuellen Browser?
Sicherheit
Neuere Browser schützen besser vor Viren, Betrug, Datendiebstahl und anderen Bedrohungen Ihrer Privatsphäre und Sicherheit. Aktuelle Browser schließen Sicherheitslücken, durch die Angreifer in Ihren Computer gelangen können.
Neue Technologien
Die auf modernen Webseiten eingesetzten Techniken werden durch aktuelle Browser besser unterstützt. So erhöht sich die Funktionalität, und die Darstellung wird verbessert. Mit neuen Funktionen und Erweiterungen werden Sie schneller und einfacher im Internet surfen können.