Im 94. Final des Helvetia Schweizer Cup besiegte der FC Basel 1893 am Sonntag, 19. Mai 2019 den FC Thun mit 2:1. Die Tore für den FCB erzielten im ersten Durchgang Albian Ajeti und in der zweiten Halbzeit Fabian Frei. In der Schlussphase kam Thun durch Dejan Sorgic zum Anschlusstreffer und sorgte somit nochmals für Spannung, allerdings fielen keine weiteren Tore. Mit diesem Sieg darf der FCB den 13. Cuptitel in der Vereinsgeschichte feiern.
2:1-Sieg gegen Thun – der FCB ist zum 13. Mal Cupsieger
Stimmen Cupfinal FCB – FC Thun
Video: J. Hon / A. Ruberti
Die erste Halbzeit:
Der FC Thun machte in der Startphase zwar Druck, suchte immer wieder den Weg in die Offensive, wirklich brenzlig wurde es aber für die Basler-Defensive und Goalie Jonas Omlin nicht. Basel näherte sich ebenfalls mit zwei guten Angriffen dem Sechzehner, beim letzten Pass fehlte es aber an Präzision. Mit dem ersten richtigen Torabschluss ging der FCB in Führung: Valentin Stocker servierte den Ball mit einer gut getimten Flanke vor das Tor und Albian Ajeti nickte zur 1:0-Führung ein (24.).
Nach etwas mehr als einer halben Stunde verbuchte der FC Thun seinerseits die erste gute Chance: Kenan Fatkic versuchte es mit einem satten, flachen Schuss aus der Distanz, Jonas Omlin war aber zur Stelle und parierte (35.). Und auch Grégory Karlen kam nach einer guten Freistoss-Hereingabe zu einer aussichtsreichen Ausgleichs-Möglichkeit, verpasste aber mit seinem Kopfball das Gehäuse knapp (41.). Die Zuschauer bekamen eine gute erste Halbzeit zu sehen, mit dem knappen Vorsprung für Basel ging es in die Pause.
Die zweite Halbzeit
Der FCB startete gut in den zweiten Durchgang, kontrollierte das Spiel. Nach einer gespielten Stunde fing sich Thun wieder etwas und konnte etwas mehr Offensivszenen kreieren. Eine gute Möglichkeit verbuchte Dejan Sorgic aber Jonas Omlin verhinderte den Ausgleich und parierte auch den Nachschuss (72.). Thun gelang es nicht den Ausgleich zu erzielen.
Ich bin natürlich enttäuscht, aber auch stolz auf mein Team. Der FCB war effizienter, das war der grosse Unterschied.
Besser und effizienter machte es das Team von Marcel Koller. Kevin Bua brachte den Ball zur Mitte und Fabian Frei traf zum 2:0 (78.). Damit war die Sache allerdings noch nicht entschieden: Thun gelang durch Dejan Sorgic den 1:2-Anschlusstreffer (81.) und es entwickelte sich eine spannende Schlussphase mit Offensivszenen auf beiden Seiten. Tore fielen allerdings keine mehr. Der FCB gewann die Partie mit 2:1 und sicherte sich damit den Cuptitel.
Nach dem Spiel:
Der FCB darf wieder einen Pokal in die Höhe stemmen. Dieser Sieg darf durchaus auch als Belohnung für starke Leistungen in diesem Kalenderjahr gesehen werden, in welchem der FCB erst eine Niederlage einstecken musste. Auch in diesem Final war der FCB-Sieg ganz bestimmt nicht gestohlen, auch wenn die Nerven der Basler Fans gegen Ende nochmal sein wenig beansprucht wurden. Mit 13 Titeln in diesem Wettbewerb zeiht der FCB mit dem FC Sion gleich und ist mit den Wallisern zusammen somit der zweiterfolgreichste Verein im Cup.
Mit dem Cupsieg ist ein gewisser Druck weggefallen.
Nach der Pokalübergabe im Stadion feierte das Team gemeinsam mit den mitgereisten Fans diesen Cupsieg bevor am Abend die grosse Party auf dem Barfi steigt. Die Feierlichkeiten können Sie entwederf live auf dem Barfüsserplatz oder über fcb.ch und über die Social Media-Kanäle von Rotblau verfolgen.
Ich freue mich auf das Fest, bisher habe ich nur Bilder davon gesehen.
Das Telegramm:
FC Basel 1893 – FC Thun 2:1 (1:0).
Stade de Suisse. – 20'500 Zuschauer. – SR Fedayi San.
Tore: 24. Ajeti 1:0 (Stocker). 78. Frei 2:0 (Riveros). 82. Sorgic 2:1 (Kablan).
FCB: Omlin; Xhaka, Suchy, Zambrano, Riveros; Frei (90. van Wolfswinkel), Balanta; Stocker (67. Bua), Zuffi (71. Kuzmanovic), Okafor; Ajeti.
FCT: Faivre; Kablan, Gelmi, Sutter (26. Karlen), Joss; Tosetti (80. Salanovic); Costanzo, Stillhart; Fatkic, Sorgic, Spielmann (95. Schwizer).
Bemerkungen: FCB ohne Widmer (verletzt) und Petretta (gesperrt), FCT ohne Hediger (verletzt) und Glarner (gesperrt). Ersatzbank FCB: Bua, Campo, Cömert, Hansen, Kuzmanovic, van Wolfswinkel und Zhegrova. – Verwarnungen: 13. Okafor (Foul). 23. Stillhart (Foul). 26. Balanta (Foul). 65. Riveros (Foul). 87. Omlin (Spielverzögerung). 90. Ajeti (Reklamieren).
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