Ein Hattrick, ein gelungenes Debüt und ein Comeback von Ricky van Wolfswinkel – In der 21. Runde der Raiffeisen Super League besiegte der FC Basel 1893 am Samstag, 8. Februar 2020 den FC Zürich mit 4:0. Fabian Frei brachte den FCB bereits nach 12 Sekunden in Führung und erzielte im zweiten Durchgang zwei weitere Treffer. Das zwischenzeitliche 2:0 aus Basler Sicht erzielte Captain Valentin Stocker mit einem sehenswerten Treffer kurz vor der Pause. Beim FCB kam Orges Bunjaku zu seinem Debüt im Profikader und Ricky van Wolfswinkel feierte nach über fünf Monaten Pause sein Comeback mit einem Teileinsatz.
Starker Auftritt – der FCB gewinnt gegen Zürich 4:0
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Vor dem Spiel
Klassiker, Flutlichtspiel und zwei Teams, die nach einem missglückten Rückrundenstart unbedingt einen Sieg einfahren wollen. Auch das Team von Cheftrainer Ludovic Magnin ist auf Formsuche: aus den letzten beiden Spielen resultierte nur ein Punkt, in der Folge rutschte der FCZ auf den fünften Tabellenplatz ab. Die Vorzeichen für eine spannende Partie zwischen dem FCZ und dem FCB waren gegeben.
Auch wenn beim FCB auf dem Platz zuletzt nicht alles optimal lief, gab es in dieser Woche Erfreuliches zu berichten: Stürmer Ricky von Wolfswinkel ist nach sechsmonatiger Abwesenheit zurück im Team (siehe separate News) und war in Zürich als Ersatzspieler dabei.
Auch Offensivkraft Arthur Cabral ist nach seiner Verletzungspause wieder fit und spielte von Beginn weg. Zudem standen Marcel Koller die zuletzt rotgesperrten Valentin Stocker und Omar Alderete wieder zur Verfügung. Zum Pflichtspiel-Debüt im Profikader kam Youngster Orges Bunjaku.
Die 1. Halbzeit
„Wir sind immer noch der FCB. Wir kommen wieder zurück!“, sagte ein kämpferischer Taulant Xhaka nach der Niederlage gegen St. Gallen. Er sollte Recht behalten. Ganz nach dem Motto „Los wie d Fürwehr“ ging Basel mit dem ersten Angriff nach 12 Sekunden (!) in Führung. Silvan Widmer spielte den Ball in den Strafraum, Arthur Cabral legte für Fabian Frei auf und dieser traf zum 1:0 aus FCB Sicht. Was für ein Auftakt!
In der Folge spielte der FCB souverän, stand in der Verteidigung gut und erspielte sich immer wieder Offensivszenen.
Gegen Ende der ersten Halbzeit kam das Heimteam besser ins Spiel, allerdings ohne FCB-Goalie Jonas Omlin wirklich in Bedrängnis zu bringen. Besser machte es Basel: Nach einem Freistoss befreite der Zürcher Schlussmann Yanick Brecher, der Ball landete via Orges Bunjaku bei Valentin Stocker und der Captain zirkelte den Ball aus 20 Metern gefühlvoll in die Maschen. Prädikat Traumtor! Das 2:0 war gleichzeitig das Pausenresultat.
Der Wehmutstropfen im ersten Durchgang: Kevin Bua musste verletzungsbedingt ausgewechselt werden – für ihn kam Edon Zhegrova in die Partie.
Die 2. Halbzeit
Die erste gute Chance nach Wiederanpfiff gehörte dem FCB: Edon Zhegrova versuchte es mit einem satten Distanzschuss, Yanick Brecher reagierte gut und wehrte den Ball ab (51). Nach dieser Aktion hatte der FCZ phasenweise etwas mehr Spielanteile und erzeugte mehr Druck. Die beste Chance hatte Marco Schönbächler, der aus kurzer Distanz über die Querlatte schoss (68.).
Auf der anderen Seite scheiterte erst Orges Bunjaku an Yanick Brecher und auch den Nachschuss von Edon Zhegrova wehrte der Torhüter ab (63.). Diese Szene war die letzte Aktion vom 18-jährigen Bunjkau, der ein gutes Debüt mit einem Assist zeigte und anschliessend durch Luca Zuffi ersetzt wurde.
Basel zeigte sich weiter spielfreudig. Nach schöner Vorarbeit von Edon Zhegrova und Arthur Cabral sorgte wiederum Fabian Frei mit dem 3:0 für die Entscheidung (80.). Grund zur Freude hatte dann auch Ricky van Wolfswinkel, der nach sechs Monaten Pause zu einem Teileinsatz kam und in der 81. Minute für den stark aufspielenden Arthur Cabral in die Partie kam.
Den Schlusspunkt setze Fabian Frei mit seinem dritten Treffer: nach feiner Vorarbeit von Edon Zhegrova per Aussenrist erzielte Frei kurz vor Schlusspriff auch noch das 4:0 (85.) und damit sein drittes Tor an diesem Abend.
Nach dem Spiel
Der FCB zeigte im Klassiker einen starken Auftritt mit herrlichen Toren. Ein Dreierpack von Fabian Frei, ein herrliches Tor von Valentin Stocker, das Debüt von Orges Bunjaku und die Rückkehr von Ricky van Wolfswinkel – es war ein rundum gelungener Abend für Rotblau. Weiter gehts für Basel am kommenden Samstag mit dem Heimspiel gegen den FC Thun.
Das Telegramm
FC Zürich – FC Basel 1893 0:4 (0:2).
Letzigrund. – 10'870 Zuschauer. – SR Athanasios Tzilos (GRE)
Tore: 1. Frei 0:1 (Cabral). 45. Stocker 0:2 (Bunjaku). 80. Frei 0:3 (Cabral). 84. Frei 0:4 (Zhegrova).
FCZ: Brecher; Rüegg, Nathan, Bangura, Pedersen (31. Kryeziu); Domigjoni (62. Marchesano), Sohm; Tosin, Mahin (73. Kololli), Schönbächler; Kramer.
FCB: Omlin; Widmer, Cömert, Alderete, Riveros; Xhaka, Frei; Stocker, Bunjaku (63. Zuffi), Bua (31. Zhegrova); Cabral (80. van Wolfswinkel).
Bemerkungen: FCZ ohne Kharabadze und Pa Modou (beide verletzt). FCB ohne Kuzmanovic und Van der Werff (beide verletzt). – Ersatzbank FCB: Nikolic, Zuffi, Van Wolfswinkel, Pertretta, Zhegrova, Bergström, Ademi. – Verwarnungen: 27. Nathan (Foul). 45. Bangura (Foul). 77. Sohm (Foul). 83. Stocker (Foul). 84. Zhegrova (Unsportlichkeit). 84. Schönbächler (Unsportlichkeit).
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