Die Überraschung bleibt aus – der FCB verliert gegen Shakhtar 1:4

FC Basel 1893
Dienstag, 11.08.2020 // 22:54 Uhr

Der FC Basel 1893 verlor das Viertelfinalspiel der UEFA Europa League gegen den FC Shakhtar Donetsk am Dienstag, 11. August 2020, in Gelsenkirchen mit 1:4 (0:2). Die Ukrainer gingen gleich mit ihrer ersten Aktion durch Júnior Moraes in Führung und erhöhten nach rund 20 Minuten durch Taison auf 2:0. Trotz einer klaren Steigerung nach dem Seitenwechsel konnte der FCB keine Wende herbeiführen und musste eine Viertelstunde vor dem Ende das 0:3 durch Alan Patrick per Foulpenalty hinnehmen. In der Schlussphase erhöhte Dodô auf 4:0 und Ricky van Wolfswinkel erzielte noch den Basler Ehrentreffer. Auch wenn Rotblau gegen Shakhtar einer Überraschung nicht nahe stand, kann man mit der Kampagne in dieser Europa League mehr als zufrieden sein.

Vor dem Spiel:

 

Gut sechs Jahre nach der letzten Teilnahme sollte der FCB wieder dabei sein in der Runde der letzten Acht der UEFA Europa League, die dieses Jahr im K.o.-Modus ausgetragen wird. Marcel Koller vertraute bei der schwierigen Aufgabe in der Arena AufSchalke gegen den ukrainischen Serienmeister FC Shakhtar Donetsk auf die beinahe identische Elf, die mit dem 1:0-Sieg gegen Eintracht Frankfurt am vergangenen Donnerstag den Einzug in den Viertelfinal perfekt gemacht hatte – mit einer Ausnahme: Da Eray Cömert gelbgesperrt ausfiel, nahm dessen Platz in der Innenverteidigung Jasper van der Werff ein.

 

Die beiden Teams sind sich das letzte Mal vor zwölf Jahren begegnet und mit Andriy Pyatov und Valentin Stocker sind die beiden aktuellen Captains bereits damals auf dem Platz gestanden.

 

Die erste Halbzeit:

 

Gleich mit ihrer ersten Aktion gingen die Ukrainer in Führung: In der 2. Minute trat Marlos einen Eckball und Júnior Moraes traf per Kopf zum 1:0, wobei der herauseilende Djordje Nikolic keine gute Figur abgab. Der FCB war aber bereit zu reagieren und gleich im Gegenzug verfehlte Arthur Cabral mit einem Flugkopfball sein Ziel nur knapp. Und noch gefährlicher wurde es rund zehn Minuten später nach einem Dribbling Afimico Pululus, als der Abschluss des Flügels aus spitzem Winkel am Tor vorbeistrich.

 

 

Die frühe Führung hat Shakhtar sicher in die Karten gespielt.

 

Valentin Stocker

 

Danach folgte aber eine längerer Druckphase von Shakhtar und nach zwanzig Minuten durften die Ukrainer schon wieder jubeln, dieses Mal nach einem abgelenkten Schuss Taisons aus 16 Metern. In der Folge brauchte es auch noch einen starken Nikolic, damit die Führung nicht noch höher ausfiel – sowie einmal auch ein wenig Glück: Nämlich beim Lattenschuss von Marcos Antônio in der Schlussphase des ersten Durchgangs.

 

Die zweite Halbzeit:

 

Die zweite Halbzeit verlief viel ausgeglichener und der FCB war nun einem Treffer zeitweise gar näher als Shakhtar. Zu erwähnen gilt es sicherlich einen gefährlichen Lob Cabrals von der Strafraumgrenze aus und zwei strittige Szenen im Strafraum von Shakhtar: Bei einem Zweikampf Pululus mit Dodô und als der Ball wenig später an dessen Hand sprang, hätte man durchaus auch auf Elfmeter für den FCB entscheiden können. Einen Penalty gab es dann aber auf der anderen Seite nach einem Foul Yannick Marchands an Taison. Diesen verwertete Alan Patrick zum 3:0 und in der Schlussphase war es dann Dodô, der auf 4:0 für die Ukrainer erhöhte.

 

 

Wir hätten nahe an der Perfektion spielen müssen, um weiterzukommen.

 

Silvan Widmer

 

Einen versöhnlichen Abschluss für Rotblau gab es dann aber trotzdem noch: Der eingewechselte Ricky van Wolfswinkel erzielte in der Nachspielzeit noch den Ehrentreffer zum 1:4.

 

Nach dem Spiel:

 

Der FCB hatte eine schwierige Aufgabe vor sich und die Situation wurde nach dem frühen Rückstand natürlich nicht einfacher. Rotblau hielt zeitweise aber gut mit und hatte durchaus seine guten Phasen. Vor allem nach dem Seitenwechsel, als der FCB mehrheitlich in der Vorwärtsbewegung war und auch seine Möglichkeiten besass. Über die gesamte Spielzeit betrachtet geht der Sieg Shakhtars aber sicher in Ordnung.

 

 

Im Moment sind wir sicher traurig, aber in ein paar Tagen können wir stolz auf diese Kampagne zurückblicken.

 

Silvan Widmer

 

Trotzdem darf man auf Basler Seite stolz sein auf das Erreichte. Dass man so souverän in die Runde der letzten Acht vorstiess und somit an diesem wohl einmaligen Turnier in Nordrhein-Westfalen teilnehmen durfte, war bereits eine ausserordentliche Leistung. Jeder weiter Erfolg wäre eine Überraschung gewesen. Auf diese hatte man in Basel sicher insgeheim gehofft, die Ukrainer waren aber an diesem Abend zu abgezockt und zu stark und stehen somit verdient im Halbfinal.

Das Telegramm:

FC Shakhtar Donetsk – FC Basel 1893 4:1 (2:0)
Arena AufSchalke. – Keine Zuschauer. – SR Michael Oliver (England).
Tore: 2. Júnior Moraes 1:0 (Marlos). 22. Taison 2:0 (Marlos). 75. Alan Patrick 3:0 (Foulpenalty). 88. Dodô 4:0 (Tetê). 92. Van Wolfswinkel 4:1 (Ademi).

Shakhtar: Pyatov; Dodô, Kryvtsov, Bondar, Matviyenko; Marcos Antônio (86. Maycon), Stepanenko; Marlos (72. Solomon), Alan Patrick (78. Kovalenko), Taison (86. Tetê); Júnior Moraes (86. Fernando).

FCB: Nikolic; Widmer, van der Werff (73. Ramires), Alderete, Petretta; Xhaka (60. Marchand) ; Stocker (73. van Wolfswinkel), Frei, Campo, Pululu; Cabral (73. Ademi).

Bemerkungen: Shakhtar ohne Ismaily, Malyschev, Tankovskiy, Vakula (alle verletzt) und Khocholava (gesperrt). FCB ohne Omlin und Zuffi (beide verletzt). Ersatzbank FCB: Ademi, Bunjaku, de Mol, Isufi, Lurvink, Marchand, Pukaj, Ramires, Riveros, Tushi, van Wolfswinkel und Vishi. – Verwarnungen: 26. Frei (Foul). 52. Alan Patrick (Foul). 64. Cabral (Reklamieren). 87. Bondar (Foul). – 40. Lattenschuss Marcos Antônio.

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