4:0 – Eine FCB-Gala gegen Ludogorets

FC Basel 1893
Dienstag, 04.11.2014 // 22:41 Uhr

Die 35'272 Zuschauer im St. Jakob-Park bekamen am Dienstag, 4. November 2014, eine Glanzvorstellung des FC Basel 1893 gegen den PFC Ludogorets Razgrad zu sehen. Der FCB bestimmte das Spielgeschehen von allem Anfang an von A bis Z. Zwar mussten sich die Fans ein wenig gedulden bis sie ein erstes Mal jubeln durften, nach 34 Minuten eröffnete Breel Embolo aber den Torreigen. Nur wenig später konnte Derlis González nachdoppeln, dabei hatte Fabian Frei beide Male als Vorbereiter geglänzt. Auch nach der Pause liessen die Gastgeber keine Zweifel daran aufkommen wer Herr auf dem Platz ist und kamen schlussendlich dank Toren von Shkelzen Gashi (59.) und Marek Suchy (64.) mit einem 4:0 zum höchsten Sieg der Clubgeschichte in der UEFA Champions League.

Fabian Schär hatte im Vorfeld der Partie gesagt, dass die Mannschaft noch etwas gut zu machen hätte nach dem Hinspiel in Sofia. Dass dieser Vorsatz gleich im höchsten FCB-Sieg in der Champions League enden würde, hatte sich vielleicht auch nicht einmal der Innenverteidiger selbst ausgeträumt. Allerdings kam der FCB in diesem Spiel mit einem Selbstverständnis auf den Platz, das in dieser Weise selten von einer Basler Equipe im Europacup gesehen worden war. Die Rotblauen liessen vom Anfang bis zum Ende keine Zweifel aufkommen, dass sie Schärs erwähnten Vorsatz in die Tat umsetzen wollen. Schlussendlich hätte der Sieg gar höher ausfallen können.

 

Während die Defensive während des ganzen Spiels über fehlerlos blieb, wirbelte die Offensivabteilung und erarbeitete sich Chance um Chance. Dafür benötigte sie zwar etwas Anlaufzeit, spätestens aber nach dem Führungstor durch Breel Embolo war der Bann aber endgültig gebrochen und die Basler Gala hatte ihren Anfang gefunden. Fabian Frei hatte seinen Mitspieler wunderbar lanciert und der FCB-Youngster zeigte vor Vladislav Stoyanov keine Nerven beim Versenken des Balles im Tor.

 

Nochmals Frei als Vorbereiter

 

Und was beim 1:0 klappte, brachte auch beim 2:0 Erfolg: Wieder lancierte Frei einen Kompagnon mit einem hohen Pass aus dem Mittelfeld – dieses Mal Derlis González. Dieser stand Embolo in seiner Kaltschnäuzigkeit in nichts nach und erhöhte das Score. Ludogorets Razgrad dagegen hatte im ersten Durchgang zweimal aufs Tor geschossen, zweimal parierte dabei Tomas Vaclik die Abschlussversuche von Mihail Alexandrov. Somit hatte sich auch der Basler Schlussmann noch auszeichnen können in einem Spiel, in dem alle Rotblauen eine grossartige Leistung abriefen.

 

Im gleichen Stil ging es nach der Pause weiter: Der FCB griff munter an und Shkelzen Gashi sowie Marek Suchy mit ihren ersten persönlichen Champions-League-Treffern rundeten die grossartige Leistung des FCB in der zweiten Hälfte ab und sorgten damit für den höchsten FCB-Sieg der Clubgeschichte. Wie schon im Hinspiel, als Razgrad als erstes Team aus Bulgarien Punkte gewinnen konnte in der Champions League, gab es also auch im Rückspiel einen Eintrag für die Geschichtsbücher.

 

Das Trainierte im Spiel umgesetzt

 

Paulo Sousa sprach zu recht von einer fantastischen Leistung: „Wir hatten heute viel Schnelligkeit in unserem Spiel. Wir haben die Räume zwischen den Linien eng gemacht und die Konterangriffe von Ludogorets gut unterbunden, gleichzeitig haben wir Räume auf den Seiten gefunden. Wir haben uns viel bewegt und haben gute Entscheidungen getroffen. Es war viel Leidenschaft im Spiel, ich bin sehr zufrieden mit der Leistung.“ Besonders freute ihn, dass sein Team das Trainierte im Ernstkampf umsetzen konnte.

 

In der Tabelle findet sich der FCB zwei Spieltage vor dem Ende der Gruppenphase nun in einer komfortablen Lage: Die Basler liegen auf dem zweiten Rang mit drei Punkten Vorsprung auf den dritten Rang. Dank der gleichzeitigen Niederlage der Engländer in Madrid, haben es die Rotblauen aller Voraussicht nach im letzten Spiel in Liverpool selber in der Hand sich für die Achtelfinals zu qualifizieren. Bevor es dann aber für den FCB an die Anfield Road geht, steht in der Champions League aber noch ein anderer Höhepunkt mit dem Heimspiel gegen Real Madrid am 26. November an. Die Vorfreude auf dieses Spiel dürfte mit der Gala gegen Ludogorets gerade noch einmal gestiegen sein. 

 

Das Telegramm:

 

FC Basel 1893 PFC Ludogorets Razgrad 4:0 (2:0)                                                      

St. Jakob-Park. – 35‘272 Zuschauer. – SR Stéphane Lannoy (Frankreich).

Tore: 34. Embolo 1:0 (Frei). 41. González 2:0 (Frei). 59. Gashi 3:0 (Embolo). 65. Suchy 4:0 (Gashi).

 

FCB: Vaclik; Xhaka, Schär, Suchy, Safari; Elneny, Frei (81. Díaz), Zuffi; González (69. Callà), Embolo, Gashi (74. Delgado).

 

Ludogorets: Stoyanov; Junior Caiçara, Moti (21. Aleksandrov), Terziev, Angulo; Dyakov; Fabio Espinho (64. Anicet Abel); Dani Abalo, Marcelinho, Alexandrov; Bezjak (46. Hamza).

 

Bemerkungen: FCB ohne Ivanov, Streller (beide verletzt) und Serey Die (gesperrt). Razgrad ohne Minev (gesperrt). Ersatzbank FCB: Callà, Degen, Delgado, Díaz, Hamoudi, Sio und Vailati. Restliche Spieler ohne Aufgebot. – Verwarnungen: 42. González (übertriebener Torjubel). 84. Marcelinho (Reklamieren).

 

Fabian Frei leitete in der ersten Halbzeit zwei Tore genial ein.
Luca Zuffi im Zweikampf mit Svetoslav Dyakov.
Breel Embolo bejubelt seinen ersten Treffer in der Champions League.

Weitere Fotos vom Spiel: Hier klicken

(Fotos: Sacha Grossenbacher, Uwe Zinke und Jan Zinke)

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