Es wird ein total anderes Rückspiel erwartet

FC Basel 1893
Montag, 03.11.2014 // 20:15 Uhr

In der vierten Runde der Gruppenphase der UEFA Champions League trifft der FC Basel 1893 am Dienstag, 4. November 2014, auf den PFC Ludogorets Razgrad. Nach der Hälfte der Gruppenspiele ist der Real Madrid CF mit neun Punkten klarer Tabellenführer, dahinter zeichnet sich ein Dreikampf zwischen dem FCB, Ludogorets und dem Liverpool FC um den zweiten Tabellenplatz ab. Aus dem Hinspiel konnte Paulo Sousa keine neuen Erkenntnisse gewinnen, da die Partie durch den Ausschluss von Geoffroy Serey Die früh stark beeinflusst wurde. Der FCB-Trainer warnte aber von den starken Konterangriffen der Bulgaren.

Drei Punkte war wohl das Minimum, das man sich auf Basler Seite, aus den ersten drei Partien in der Champions League erwartet hatte. Diese besitzt der FCB nun nach einem Heimspiel und zwei Partien in der Fremde. Ebenfalls erwartet werden durfte, dass sich Real Madrid in dieser Gruppe durchsetzen würde, dafür sprechen im Moment alle Zeichen: Die Spanier führen die Gruppe B mit dem Punktemaximum von neun Punkten an.

 

Dahinter wird es aber spannend, folgen doch drei Teams mit drei Punkten, von denen nun alle die gleichen Chancen besitzen sich für die Achtelfinals zu qualifizieren. Ein kleiner Vorteil für den FCB mag sein, dass er als einzige dieser drei Mannschaften noch zweimal zuhause antreten darf. Das erste von den verbleibenden zwei Heimspielen bestreitet er nun am Dienstag gegen Ludogorets Razgrad.

 

Gefährliche Konter

 

Aus der Partie vor zwei Wochen, als sich die beiden Mannschaften in Sofia gegenüberstanden, wollte Paulo Sousa nicht allzu viele Schlüsse ziehen: „Das Spiel wurde sehr früh und stark durch die rote Karte gegen Geoffroy Serey Die beeinflusst. Wir werden wie schon  in Sofia auf die Konterangriffe von Ludogorets aufpassen müssen.“ Aus einem solchen ist schliesslich auch das Tor in letzter Minute gefallen, das dem FCB einen Punkt gekostet hatte.

 

Razgrad-Trainer Georgi Dermendzhiev erwartet ein taktisch geprägtes Spiel.

„Es wird ein vollkommen anderes Spiel geben. Viele Details liefen vor zwei Wochen gegen uns. Ich hoffe, das wird morgen anders sein“, so der Portugiese am Dienstagabend bei der Medienkonferenz im St. Jakob-Park. Obwohl nun Serey Die gesperrt ausfallen wird, hat Sousa im Mittelfeld gleich viele Optionen wie beim Spiel in Bulgarien. Marcelo Díaz kehrt nach drei verbüssten Sperren wieder ins Kader zurück. Weiterhin verletzt fallen Ivan Ivanov und Marco Streller aus. Auch Razgrad-Trainer Georgi Dermendzhiev erwartet Änderungen im Spielverlauf: „Es wird eine sehr taktisch geprägte Partie geben, da sehr viel auf dem Spiel steht. Ich denke das erste Tor wird entscheidend sein.“

 

„Haben noch etwas gut zu machen“

 

Dass der FCB noch mehr Partien zuhause austragen darf als seine Konkurrenten um Platz zwei, wollte Sousa nicht per se als Vorteil sehen: „Es kann aber ein Vorteil sein, wenn im Stadion wieder eine solche Stimmung herrscht wie beim Spiel gegen Liverpool.“ Dies sagte er unmittelbar nach dem Spiel in Sofia. In der Mannschaft herrscht auf alle Fälle grosse Vorfreude, versicherte Fabian Schär: „Wir freuen uns sehr auf die Partie und haben etwas gut zu machen nach dem Hinspiel.“

 

Entschieden sein, wird auch am Mittwochabend noch nichts, soviel ist klar, nur Real Madrid könnte sich dann schon endgültig für die Achtelfinals qualifiziert haben. Das Spiel in Basel dürfte aber für beide Teams eine Richtung angeben, wohin es im Europapokal noch gehen wird in dieser Saison. Für Spannung ist also gesorgt.

 

Die Medienkonferenz am Dienstagabend mit Paulo Sousa und Fabian Schär.
Ludogorets Razgrad beim Abschlusstraining im St. Jakob-Park.

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