Ein Wiedersehen zum Auftakt in die Gruppenphase

FC Basel 1893
Montag, 12.09.2016 // 14:00 Uhr

Am Dienstag, 13. September 2016, startet der FC Basel 1893 gegen den PFC Ludogorets Razgrad in die Gruppenphase der UEFA Champions League. Gegen die Bulgaren bestritt der FCB in den vergangenen drei Jahren vier Spiele. Der kommende Gegner ist also kein unbeschriebenes Blatt für die Rotblauen, die mit einem positiven Resultat zum Auftakt den Grundstein dafür legen wollen, um europäisch zu überwintern.

Montag, 12.09.2016

12.09.16: Das Vorschau-Video auf das Champions-League-Debut

Im Video reden Urs Fischer und Davide Callà über das Spiel gegen Ludogorets.

(Video: Andrea Ruberti)

 

Ein wegweisendes Heimspiel

 

Dass der Auftakt in einen Wettbewerb, der vorerst einmal sechs Spiele dauert, wichtig ist, lässt sich nicht von der Hand weisen. Kommt dazu, dass der FCB zuhause auf den PFC Ludogorets Razgrad trifft, der auf dem Papier bestimmt der schwächste Gegner in dieser Gruppenphase sein dürfte.

 

Urs Fischer bekräftigte an der Medienkonferenz vor diesem Auftakt noch einmal das Ziel des FCB: „Wir wollen europäisch überwintern!“ Dazu wären drei Punkte in diesem ersten Spiel wohl sehr wichtig, zweimal schaffte es der FCB mindestens auf Platz 3, nachdem er sein erstes Heimspiel verloren hatte. Das erste Mal im Jahr 2010, als er zuerst bei CFR Cluj (1:2) und dann zuhause gegen den FC Bayern München verloren hatte. Das zweite Mal im Jahr 2013 nach einer 0:1-Niederlage gegen den FC Schalke 04, davor hatten die Basler aber überraschend drei Punkte aus der Partie beim FC Chelsea (2:1) mitgenommen. Somit lag Davide Callà mit seiner Einschätzung wohl richtig, dass es im Falle einer Niederlage gegen Ludogorets einen Exploit gegen Paris Saint-Germain oder den Arsenal FC benötigen würde, um das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

 

Bisher kam es einmal vor, dass der FCB sein Auftaktspiel in der Gruppenphase der Champions League zuhause verlor, das war im Jahr 2008, als der spätere Gewinner der UEFA Europa League, Shakhtar Donetsk, im St. Jakob-Park mit 2:1 gewann. Der FCB schied damals noch im Winter aus den europäischen Wettbewerben aus, das einzige Mal bei seinen fünf bisherigen Teilnahmen an der Champions League.

 

Der FCB gegen Teams aus Bulgarien

 

Am meisten Erfahrung mit Teams aus Bulgarien hat der FCB mit Ludogorets Razgrad, gegen die Grünweissen traten die Basler schon viermal an. Davor gab es bisher erst ein Aufeinandertreffen mit einem Team aus dem südosteuropäischen Land: In der Gruppe E der UEFA Europa League traf der FCB im Jahr 2010 auf CSKA Sofia und gewann zweimal. Gegen Ludogorets Razgrad konnten die Basler ihre ersten beiden Begegnungen ebenfalls gewinnen (CL-Play-offs 2013, auswärts 4:2 und zuhause 2:0). Beim Wiedersehen in der Gruppenphase desselben Wettbewerbs, gab es in Sofia, wo Ludogorets Razgrad seine internationalen Heimspiele austrägt, eine 0:1-Niederlage und zuhause einen 4:0-Sieg. Davide Callà erinnert sich: „Ich habe gemischte Gefühle an diese Aufeinandertreffen. Das Hinspiel in Bulgarien war geprägt von der frühen roten Karte gegen Geoffroy Serey Die, wir konnten zu zehnt nur noch reagieren und nicht mehr agieren und verloren schlussendlich noch unglücklich. Das Rückspiel war aber euphorisierend, dort haben wir gezeigt, dass der FCB gerade zuhause immer wieder einmal gut ist für einen Exploit. Die Ausgangslage ist jetzt aber anders, weil es sich ja um den Auftakt in die Gruppenphase handelt.“

 

Davide Callà war wie Matías Delgado, Marek Suchy, Tomas Vaclik, Germano Vailati, Taulant Xhaka und Luca Zuffi, bereits beim letzten Duell gegen Ludogorets mit dabei.

Urs Fischer hatte zwar selber noch nicht das Vergnügen gegen diesen Gegner anzutreten, konnte sich aber Erfahrungsberichte von seinen Assistenten holen: „Wie ich gehört habe, hat sich an der Spielweise nicht viel geändert. Ich habe mir die bisherigen europäischen Auftritte und zwei Meisterschaftsspiele angeschaut. Da stand die Mannschaft defensiv sehr kompakt und liess nicht viele Gegentore zu. Ich sah aber auch grosses Potential in der Offensive.“

 

Solider Start in die Meisterschaft, keine Niederlage in der Qualifikation

 

Fünf Partien hat Ludogorets Razgrad in der A grupa, der höchsten bulgarischen Spielklasse bisher absolviert. Mit drei Siegen, einem Unentschieden (2:2 gegen Lokomotive Plovdiv) und einer Niederlage (0:1 gegen Slavia Sofia) ist der Start einigermassen gelungen. Das Team von Trainer Georgi Dermendschiew hat aber zuletzt die nationale Meisterschaft fünfmal in Folge gewonnen und wird sich daher wohl auch dieses Jahr jenes Ziel gesteckt haben. Daher dürfte es in der A grupa noch Luft nach oben geben für den Serienmeister. International lief es für Ludogorets bisher sehr gut, in der Qualifikation für die Champions League gab es in den bisherigen sechs Spielen gegen den FK Mladost Podgorica, Roter Stern Belgrad und Viktoria Pilsen vier Siege und zwei Remis. Am meisten Mühe bekundeten die Bulgaren dabei gegen den serbischen Meister, gegen die sich erst in der Verlängerung durchsetzen konnten.

 

Jetzt steht für Ludogorets wie für den FCB mit der Gruppenphase der Champions League ein Highlight bevor. Urs Fischer kann bei diesem wichtigen Spiel wohl auf einen Grossteil seines Kaders zurückgreifen. Adama Traoré scheint sich von seiner Verletzung, die er sich im Spiel gegen den Grasshopper Club zugezogen hat, bereits wieder erholt zu haben. Fragezeichen stehen noch hinter den Einsätzen von Eder Balanta und Luca Zuffi. „Das werden wir morgen entscheiden müssen“, so Fischer. Sollte der FCB diesen wichtigen Auftakt gewinnen, stünden rein statistisch auch die Chancen für ein Überwintern in der Champions League nicht schlecht, denn das schafften die Basler immer dann, wenn sie ihr erstes Heimspiel gewonnen hatten.

Dieser Inhalt wurde automatisch von einem alten System migriert. Auffällige Fehler bitte an newsroom@fcb.ch schicken.

 

Mehr zum Thema

Ihr Browser ist veraltet.
Er wird nicht mehr aktualisiert.
Bitte laden Sie einen dieser aktuellen und kostenlosen Browser herunter.
Chrome Mozilla Firefox Microsoft Edge
Chrome Firefox Edge
Google Chrome
Mozilla Firefox
MS Edge
Warum benötige ich einen aktuellen Browser?
Sicherheit
Neuere Browser schützen besser vor Viren, Betrug, Datendiebstahl und anderen Bedrohungen Ihrer Privatsphäre und Sicherheit. Aktuelle Browser schließen Sicherheitslücken, durch die Angreifer in Ihren Computer gelangen können.
Neue Technologien
Die auf modernen Webseiten eingesetzten Techniken werden durch aktuelle Browser besser unterstützt. So erhöht sich die Funktionalität, und die Darstellung wird verbessert. Mit neuen Funktionen und Erweiterungen werden Sie schneller und einfacher im Internet surfen können.