Die nächste Hürde auf dem Weg in die Champions League ist der LASK

FC Basel 1893
Dienstag, 06.08.2019 // 18:07 Uhr

In der 3. Qualifikationsrunde der UEFA Champions League empfängt der FC Basel 1893 am Mittwoch, 7. August 2019, zum Hinspiel den LASK. Auch wenn die Österreicher vielleicht nicht einen ganz so klingenden Namen haben wie der letzte Gegner PSV Eindhoven, sieht man sich bei Rotblau nicht unbedingt in der Favoritenrolle. Die Linzer haben einen makellosen Start in die neue Saison hingelegt.

Dienstag, 06.08.2019

Vorschau FCB – LASK

Video: F. Halbeisen / R. Meister

Der Vergleich zum Spiel gegen PSV Eindhoven kam bei der Medienkonferenz am Dienstag im Hinblick auf die Partie gegen LASK schon sehr früh auf. Aber Captain Valentin Stocker genauso wie Trainer Marcel Koller stellten gleich von Beginn weg klar, dass die Begegnung wieder bei null beginne und man sich nicht eindeutig in der Favoritenrolle sehe. «Der LASK stand nicht ohne Grund schon vor uns in der 3. Runde der Qualifikation. Wir werden uns hüten diese Aufgabe auf die leichte Schulter zu nehmen», erklärte Stocker. Man werde eine ähnliche Leistung wie im Spiel gegen die Niederländer brauchen, diese sei aber nicht alltäglich gewesen.

 

Der LASK arbeitet aggressiv gegen den Ball und hat ein starkes Kollektiv.

Valentin Stocker

 

Auf die Idee, dass der FCB Favorit sei, könnte man vielleicht kommen, wenn man die letzten Jahre betrachtet. In diesen waren die Linzer zeitweise drittklassig gewesen, kämpften sich aber in die oberste Liga zurück und qualifizierten sich schon im ersten Jahr nach der Rückkehr ins österreichische Oberhaus für die Qualifikation der UEFA Europa League, wo man nur aufgrund der Auswärtstorregel an Besiktas JK aus Istanbul scheiterte und so die Gruppenphase verpasste.

 

Vergleichbare Resultate

 

Die vergangene Saison der Oberösterreicher ist somit, rein an den Resultaten gemessen, vergleichbar mit jener von Rotblau. Sie nahmen an keiner internationalen Gruppenphase teil und schlossen die Meisterschaft an zweiter Stelle mit klarem Rückstand auf den Meister, aber ebenso deutlichem Vorsprung auf den Dritten ab. Da die Österreicher aber den besseren Länder-Koeffizienten als Schweizer haben, blieb dem LASK die Hürde der 2. Qualifikationsrunde für die UEFA Champions League erspart.

 

Ich gebe nicht viel auf die Favoritenrolle, wichtig ist, was auf dem Platz geschieht.

Marcel Koller

 

Aber die Linzer haben bereits zwei Meisterschaftsspiele bestritten, in denen sie gezeigt haben, dass auch in dieser Saison mit ihnen ganz vorne zu rechnen ist – sie erspielten sich nämlich Siege gegen den SCR Altach (2:0) und beim FK Austria Wien (3:0). Und das trotz den Abgängen von Trainer Oliver Glasner und Topskorer João Victor zum VfL Wolfsburg.

 

Kein Wunder also warnte Marcel Koller, als Kenner des österreichischen Fussballs, vor allzu viel Siegesgewissheit in den eigenen Reihen: «Ich habe schon nach dem PSV-Spiel gesagt, dass es der grösste Fehler wäre, den LASK zu unterschätzen. Und wenn wir jetzt schon von den darauffolgenden, möglichen Aufgaben gegen Brügge oder Kiew reden, wird es nicht gut herauskommen.» Einen Vorteil hat der FCB aber auf seiner Seite: Die Spieler in den Reihen der Rotblauen haben insgesamt mehr internationale Partien in den Beinen und daher mehr Erfahrung in solchen Situationen. «Das kann vielleicht ein wenig Ruhe verleihen», so Koller.

 

Gute FCB-Bilanz

 

Und die FCB-Bilanz gegen Teams aus dem nordöstlichen Nachbarland, lässt sich auch sehen. Aus sechs Pflichtspielen gegen österreichische Teams, hat der FCB immerhin vier Siege davongetragen. Eine Niederlage gab es für Rotblau nur beim allerersten Aufeinandertreffen im Europacup mit einem Verein aus Österreich – nämlich gegen den SSW Innsbruck im Jahr 1977 (1:3). Danach gewann man zwar das Rückspiel (1:0), schied aber trotzdem aus und seither folgten Siege gegen den SV Mattersburg (2007, 2:1 und 4:0) sowie ein Remis (0:0) und ein Auswärtssieg (2:1) in Salzburg im Jahr 2014.

 

Qualität zeigt sich, wenn man das umsetzen kann, was man sich vorgenommen hat.

Marcel Koller

 

Auffallend dabei ist, dass die besseren Resultate jeweils im Rückspiel und auswärts erzielt wurden. Und auch in der Begegnung mit dem LASK am Mittwoch wird noch nicht alles entschieden, das Ziel muss sein, mit einer guten Ausgangslage zum Spiel in Linz am darauffolgenden Dienstag zu reisen. Verletzt sind weiterhin Zdravko Kuzmanovic und Tician Tushi, bereits wieder einsatzbereit ist aber Kemal Ademi, fraglich ist dafür der Einsatz von Albian Ajeti, weil dieser angeschlagen ist.

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